Arnold | Nationale und transnationale Modelle der Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung | Buch | 978-3-16-164753-6 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 490 Seiten, Leinen, Format (B × H): 163 mm x 239 mm, Gewicht: 880 g

Reihe: Veröffentlichungen zum Verfahrensrecht

Arnold

Nationale und transnationale Modelle der Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung


1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-16-164753-6
Verlag: Mohr Siebeck

Buch, Deutsch, 490 Seiten, Leinen, Format (B × H): 163 mm x 239 mm, Gewicht: 880 g

Reihe: Veröffentlichungen zum Verfahrensrecht

ISBN: 978-3-16-164753-6
Verlag: Mohr Siebeck


Erfolgreiche Sachaufklärung ist Voraussetzung für erfolgreiche Zwangsvollstreckung. Bei der Gestaltung des Sachaufklärungsrechts steht jeder Gesetzgeber vor der Herausforderung, die Interessen des Gläubigers und des Schuldners sowie öffentliche Interessen in einen gerechten Ausgleich zu bringen. Eine Analyse des deutschen, französischen und transnationalen Sachaufklärungsrechts - unter besonderer Berücksichtigung seiner historischen Entwicklung - zeigt, dass die Gesetzgeber ausgehend von derselben Interessenlage fundamental verschiedene Sachaufklärungsmodelle entwickeln. Dabei wirken ursprünglich historisch bedingte Unterschiede mangels gesetzgeberischer Entschlossenheit bis heute fort. Innerhalb der Europäischen Union ist unzureichende Sachaufklärung geeignet, die Titelfreizügigkeit negativ zu beeinträchtigen. Wie sollte ein europäischer Sachaufklärungsmechanismus gestaltet sein, der die grenzüberschreitende Zwangsvollstreckung in der Europäischen Union verbessert und damit zur Verwirklichung des europäischen Rechtsraums beiträgt?

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Einleitung
1. Kapitel: Widerstreitende Interessen in der Sachaufklärung

§ 1 Interessen des Gläubigers
§ 2 Interessen des Schuldners
§ 3 Öffentliche Interessen
§ 4 Fazit und Panorama
2. Kapitel: Nationales Sachaufklärungsrecht aus historischer und vergleichender Perspektive
§ 1 Deutsches Recht
§ 2 Französisches Recht
§ 3 Zusammenfassender Vergleich zwischen deutschem und französischem Recht
§ 4 Sachaufklärung im Kontext von Traditionen des Zwangsvollstreckungsrechts
3. Kapitel: Sachaufklärung im transnationalen Recht
§ 1 Bestandsaufnahme
§ 2 Tendenzen: Sachaufklärung zwischen Koordinierung und Harmonisierung
4. Kapitel: Sachaufklärung in der EU - ein Regelungsvorschlag
§ 1 Notwendigkeit und Zweckmäßigkeit
§ 2 Informeller oder formeller Ansatz
§ 3 Zielvorgabe
§ 4 Optionen für Harmonisierungen
§ 5 Verfahrensgestaltung
§ 6 Kompetenz der EU
§ 7 Résumé und Perspektiven
Schlusszusammenfassung

Einleitung
1. Kapitel: Widerstreitende Interessen in der Sachaufklärung

§ 1 Interessen des Gläubigers
§ 2 Interessen des Schuldners
§ 3 Öffentliche Interessen
§ 4 Fazit und Panorama
2. Kapitel: Nationales Sachaufklärungsrecht aus historischer und vergleichender Perspektive
§ 1 Deutsches Recht
§ 2 Französisches Recht
§ 3 Zusammenfassender Vergleich zwischen deutschem und französischem Recht
§ 4 Sachaufklärung im Kontext von Traditionen des Zwangsvollstreckungsrechts
3. Kapitel: Sachaufklärung im transnationalen Recht
§ 1 Bestandsaufnahme
§ 2 Tendenzen: Sachaufklärung zwischen Koordinierung und Harmonisierung
4. Kapitel: Sachaufklärung in der EU - ein Regelungsvorschlag
§ 1 Notwendigkeit und Zweckmäßigkeit
§ 2 Informeller oder formeller Ansatz
§ 3 Zielvorgabe
§ 4 Optionen für Harmonisierungen
§ 5 Verfahrensgestaltung
§ 6 Kompetenz der EU
§ 7 Résumé und Perspektiven
Schlusszusammenfassung


Arnold, Karin
Geboren 1991; Studium der Rechtswissenschaft an den Universitäten Heidelberg und Genf; Rechtsreferendariat im OLG-Bezirk Karlsruhe; 2025 Promotion; Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilprozess- und Insolvenzrecht, Europäisches und Internationales Privat- und Verfahrensrecht sowie am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung der Universität Tübingen.

Geboren 1991; Studium der Rechtswissenschaft an den Universitäten Heidelberg und Genf; Rechtsreferendariat im OLG-Bezirk Karlsruhe; 2024 Promotion; Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilprozess- und Insolvenzrecht, Europäisches und Internationales Privat- und Verfahrensrecht sowie am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung der Universität Tübingen.

Born in 1991; studied law at the Universities of Heidelberg and Geneva; legal clerkship at the Higher Regional Court of Karlsruhe; doctorate in 2024; research assistant at the Chair of Civil Law, Civil Procedure and Insolvency Law, European and International Private and Procedural Law and at the Chair of Civil Law, Private International Law and Comparative Law at the University of Tübingen.



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