Buch, Deutsch, 295 Seiten, Leinen, Format (B × H): 155 mm x 232 mm
Buch, Deutsch, 295 Seiten, Leinen, Format (B × H): 155 mm x 232 mm
Reihe: Schriften zum Unternehmens- und Kapitalmarktrecht
ISBN: 978-3-16-200593-9
Verlag: Mohr Siebeck
Die Frage, ob und wie Nachhaltigkeits- und Gemeinwohlziele durch Regulierung der Unternehmensführung erreicht werden können, verleiht der wissenschaftlichen Diskussion um Corporate Governance eine neue Dimension. Ein Teilaspekt der aktuellen Debatte liegt in den zunehmenden Forderungen nach Führungskonzepten, die das Wohl aller Anspruchsgruppen eines Unternehmens (sog.
Stakeholder
) und nicht nur das der Anteilseigner in den Blick nehmen. Die beschriebene Neuausrichtung des Corporate Governance-Gedankens findet nicht nur in Diskussionsrunden und Positionspapieren statt. Spätestens mit der
Corporate Sustainability Due Diligence Directive
(CSDDD), welche der europäische Gesetzgeber in Umsetzung des
European Green Deal
erlassen hat, verändert sich die Realität für zahlreiche Unternehmen. Die CSDDD sieht über die Arbeitnehmermitbestimmung hinaus erstmals eine gesetzliche Pflicht zur Einbeziehung von Stakeholdern vor. Mit Blick auf diese Entwicklung stellt sich deutschen Aktiengesellschaften und ihren (Rechts-)Beratern die Frage, wie die Einbindung von Stakeholdern in der Praxis umzusetzen ist. Dabei werfen die rechtlichen Bindungen der Aktiengesellschaften Fragen auf. Wie viel Raum lässt die zwingende Kompetenzverteilung des Aktiengesetzes für die Einbindung von Stakeholdern? Setzen andere gesetzliche Vorgaben der Stakeholderbeteiligung Grenzen?
Die Untersuchung trägt zur Klärung der rechtlichen Fragen bei, welche die Einbindung von Stakeholdern mit sich bringt. Sie arbeitet zunächst den Stakeholder-Gedanken und dessen Bedeutung im geltenden Aktienrecht auf. Anschließend betrachtet sie die gelebte Praxis der Stakeholderbeteiligung in deutschen Aktiengesellschaften. Darauf aufbauend sucht sie Antworten auf die rechtlichen Fragen, die mit der Einbindung von Stakeholdern in gesellschaftsinterne Entscheidungsprozesse verbunden sind.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Rechtswissenschaften Wirtschaftsrecht Handels- und Gesellschaftsrecht AG und Aktienrecht, KGaA, SE
- Rechtswissenschaften Wirtschaftsrecht Kapitalmarkt- und Wertpapierrecht
- Wirtschaftswissenschaften Betriebswirtschaft Unternehmensorganisation, Corporate Responsibility Unternehmenskultur, Corporate Governance
Weitere Infos & Material
Einführung
A. Untersuchungsanlass
B. Gang der Untersuchung und Methodik
1. Kapitel: Grundlagen
A. Der Stakeholder-Ansatz - Konzept und Historie
B. Umsetzung des Stakeholder-Ansatzes im geltenden Aktienrecht
C. Fortgang der Untersuchung
2. Kapitel: Stakeholderbeteiligung in der Praxis
A. Einführung
B. Methode
C. Stichprobe
D. Resultate der qualitativen Inhaltsanalyse
E. Einwand: Stakeholder-Gremien und externe Berater
3. Kapitel: Stakeholderbeteiligung im (Aktien-)Recht
A. Einführung
B. Einführende Beispiele
C. Rechtsformübergreifende Überlegungen - Dritteinflüsse und Verbandssouveränität
D. Aktienrecht
Abschließende Betrachtung
A. Der Stakeholder-Gedanke und seine Rezeption im deutschsprachigen Diskurs
B. Stakeholderbeteiligung in der unternehmerischen Praxis
C. Stakeholderbeteiligung im (Aktien-)Recht
Einführung
A. Untersuchungsanlass
B. Gang der Untersuchung und Methodik
1. Kapitel: Grundlagen
A. Der Stakeholder-Ansatz - Konzept und Historie
B. Umsetzung des Stakeholder-Ansatzes im geltenden Aktienrecht
C. Fortgang der Untersuchung
2. Kapitel: Stakeholderbeteiligung in der Praxis
A. Einführung
B. Methode
C. Stichprobe
D. Resultate der qualitativen Inhaltsanalyse
E. Einwand: Stakeholder-Gremien und externe Berater
3. Kapitel: Stakeholderbeteiligung im (Aktien-)Recht
A. Einführung
B. Einführende Beispiele
C. Rechtsformübergreifende Überlegungen - Dritteinflüsse und Verbandssouveränität
D. Aktienrecht
Abschließende Betrachtung
A. Der Stakeholder-Gedanke und seine Rezeption im deutschsprachigen Diskurs
B. Stakeholderbeteiligung in der unternehmerischen Praxis
C. Stakeholderbeteiligung im (Aktien-)Recht




