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Demand MERKUR Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken. Nr.841



Heft 7 / Juli 2019

1. Auflage 2019, Band: 841, 104 Seiten, Kartoniert, Großformatiges Paperback. Klappenbroschur, Format (B × H): 152 mm x 236 mm, Gewicht: 196 g Reihe: MERKUR Gegründet 1947 als Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken
ISBN: 978-3-608-97481-2
Verlag: Klett-Cotta


Demand MERKUR Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken. Nr.841

Tim Barker zeichnet die Ursachen und Folgen des sogenannten Volcker-Schocks nach: der Anti-Inflationspolitik des US-Notenbank-Chefs Paul Volcker also, die eine Rezession und hohe Arbeitslosenraten nach sich zog. Rainer Maria Kiesow ist politisch weit von Carl Schmitt entfernt, aber wenn es ums Entscheiden geht, muss er sagen, ist Schmitts Kritik an juristischer Hermeneutik heute noch gültig. Wolfgang Kemp begibt sich in der Theorie auf die Suche nach einem brauchbaren und konsistenten Formbegriff, landet bei Luhmann und wird nicht glücklich. Reiner Nägele nimmt sich sein Fach, die Musikwissenschaft, vor – und kann nicht sagen, dass ihm gefällt, was er sieht.

In ihrer Rechtskolumne fragt Sophie Schönberger, ob dem Rechtsstaat durch Musealisierungsmaßnahmen zu helfen ist. Hazel Rosenstrauch bespricht einen Band, der die Geschichte der Privatbank Mendelssohn erzählt. Eine aktuelle Inszenierung von Friedrich Hebbels Maria Magdalena wird Patrick Bahners zum Anlass für Überlegungen zu Tod und Genremalerei.

Jürgen Große fragt: Wie einflussreich und auch wie viel gelesen ist heute eigentlich noch Karl Raimund Popper? Jochen Rack sieht Armut und Schönheit in Marrakesch. Und Robin Detje erzählt ganz ausdrücklich keinen Familienroman.

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Tim Barker: Anderer Leute Blut. Der Volcker-Schock und die Folgen

Rainer Maria Kiesow: Zwischen Gesetz und Urteil gibt es keine Hermeneutik. Oder wie 1912 die traditionellen Auslegemethoden ihr Ende fanden

Wolfgang Kemp: Kein Formbegriff in Sichtweite. Kann uns die Systemtheorie helfen?

Reiner Nägele: Musikwissenschaftsdämmerung. Anmerkungen zu einem unzeitgemäßen Fach

Sophie Schönberger: Rechtskolumne. Gehört der Rechtsstaat ins Museum?

Hazel Rosenstrauch: Kapital- und Violinspiel. Mendelssohn & Co. - Eine Kapitalbank, die bis 1938 bestand

Patrick Bahners: "Wer tritt denn hinein in ein Bild?" Über Friedrich Hebbels "Maria Magdalena", aus Anlass der Düsseldorfer Neuinszenierung

Jürgen Große: "Der totalitäre Liberale". Was bleibt von Karl Raimund Popper?


Demand, Christian
Christian Demand, Jg. 1960, Herausgeber des MERKUR, hat Philosophie und Politikwissenschaft studiert und die Deutsche Journalistenschule absolviert. Er war als Musiker und Komponist tätig, später als Hörfunkjournalist beim Bayerischen Rundfunk. Nach Promotion und Habilitation in Philosophie unterrichtete er als Gastprofessor für philosophische Ästhetik an der Universität für angewandte Kunst Wien. 2006 wurde er auf den Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg berufen, wo er bis 2012 lehrt. Buchveröffentlichungen: Die Beschämung der Philister: Wie die Kunst sich der Kritik entledigte (2003), Wie kommt die Ordnung in die Kunst? (2010).


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