Želibská / Weidinger | Discovery of Possibility | Buch | 978-3-95476-613-0 | www.sack.de

Buch, Englisch, Deutsch, 160 Seiten, Format (B × H): 198 mm x 255 mm, Gewicht: 617 g

Želibská / Weidinger

Discovery of Possibility

Jana Želibská
Verlagsausgabe
ISBN: 978-3-95476-613-0
Verlag: DISTANZ Verlag

Jana Želibská

Buch, Englisch, Deutsch, 160 Seiten, Format (B × H): 198 mm x 255 mm, Gewicht: 617 g

ISBN: 978-3-95476-613-0
Verlag: DISTANZ Verlag


Der weibliche Körper und seine Autonomie

Die Arbeiten der slowakischen Künstlerin Jana Želibská (geb. 1941 in Olomouc, damalige Tschechoslowakei; lebt und arbeitet in Bratislava, Slowakei) reichen von Druckgrafik, Zeichnung, Malerei, Objekten und Videos bis hin zu Environments, Konzeptkunst, Installationen und intermedialer Kunst. Seit den 1960er-Jahren ist sie eine wichtige Stimme der konzeptuell und performativ orientierten unabhängigen Kunstszene in der Slowakei. In ihren frühen Installationen thematisiert sie selbstbewusst und emanzipiert erotisches Begehren und fegt patriarchalische Strukturen beiseite. Im Zentrum von Želibskás immersiven Rauminstallationen und Gemälde steht der weibliche Körper. Dabei spielt sie mit der voyeuristischen Begierde des Publikums und so werden Spiegel anstelle der weiblichen Geschlechtsteile gesetzt und Vorhänge verhüllen Teile des Körpers.

Jana Želibská – Discovery of Possibility ist die erste Einzelausstellung der Künstlerin außerhalb der Slowakei neben ihrem Länderbeitrag im gemeinsamen Pavillon der Tschechischen Republik und der Slowakischen Republik auf der 57. Biennale von Venedig im Jahr 2017. Der begleitende Katalog ist die erste Veröffentlichung im deutschsprachigen Raum zu ihrem Werk und enthält Beiträge von Nathalie Hoyos, Lucia Gregorová Stach, Rainald Schuhmacher und Alfred Weidinger.

The Female Body and Its Autonomy

The Slovak artist Jana Želibská’s (b. Olomouc, former Czechoslovakia, 1941; lives and works in Bratislava, Slovakia) output ranges from fine art prints, drawings, paintings, objects, and videos to environments, conceptual art, installations, and intermedia art. She first emerged as a major figure on Slovakia’s independent art scene, which embraced conceptual and performative approaches, in the 1960s. Her confidence and progressive convictions speak from her early installations, which candidly address erotic desire and shatter patriarchal structures. The female body stands at the center of Želibská’s immersive environments and paintings. She likes to toy with the audience’s voyeuristic desire, integrating mirrors where one would expect to see female genitalia and veiling parts of the body with curtains.

Jana Želibská—Discovery of Possibility is the artist’s first solo exhibition outside Slovakia after she made her international debut in the shared pavilion of the Czech Republic and the Slovak Republic at the 57th Venice Biennale in 2017. The accompanying catalogue is the first publication on her oeuvre in the German-speaking countries and includes contributions by Nathalie Hoyos, Lucia Gregorová Stach, Rainald Schuhmacher, and Alfred Weidinger.

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