Engell Bilder des Wandels
1. Auflage 2003
ISBN: 978-3-95899-210-8
Verlag: VDG Weimar - Verlag und Datenbank für Geisteswissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
E-Book, Deutsch, Band 1, 152 Seiten
Reihe: serie moderner film
ISBN: 978-3-95899-210-8
Verlag: VDG Weimar - Verlag und Datenbank für Geisteswissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Bekanntlich steigt niemand zwei Mal in den selben Fluss. Das klingt einfach, aber es ist alles andere als trivial. Für unsere festen Begriffe, in denen wir die Welt zu fassen versuchen, ist es schwerer zu begreifen als man denkt. Nirgends ist es aber so wahr wie im Film. Für das bewegte Bild ist der Wandel eine Grundvoraussetzung. Jedes Bild des Films muss unweigerlich verschwinden, wird durch ein anderes ersetzt - und kehrt nie wieder, nicht im selben Film. Das geschieht 24 Mal in der Sekunde. Unausgesetzter Wandel, Bewegung, immerwährende Veränderung sind deshalb Domänen des Films. Was immer der Film wahrnimmt, er nimmt es als Wandel wahr, weil er nicht anders kann. Filme in feste Formen zu pressen und an das Gleichbleibende zu binden, an Standards und Stereotypie, legt dieses Potential stets still. Das muss aber nicht sein. Die Großen des Films, Regisseure wie Vertov, Stroheim, Renoir, Welles, Rossellini und Godard hat dieses Potential immer fasziniert, und sie haben es in ihren Filmen freigesetzt, entfaltet und erforscht. Sie haben den Wandel mit der Kamera und am Schneidetisch analysiert und modelliert. Sie haben ihn in flüssige Formen gebracht, die ihn sichtbar und hörbar machen und die sich dabei selbst immerfort wandeln. Ihre Filme können deshalb als eine Enzyklopädie der Bilder des Wandels gelesen werden. Der Mann mit der Kamera; Die Spielregel; Stromboli; Die lustige Witwe; Citizen Kane; Pierrot le fou - Elf Uhr nachts
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Cover
;1
2;Impressum
;5
3;Inhalt;6
4;Serie moderner Film;7
5;Zur Einführung: Zeichen und Werden des modernen Films;9
5.1;1. Reflexion und Wandel;10
5.2;2. Film und Zeichen;12
5.3;3. Modern werden;14
5.4;4. Unmittelbarkeit;17
5.5;5. Dynamik;19
6;Teil I Unmittelbarkeit: Film als Wandel;24
6.1;Der Mann mit der Kamera;25
6.1.1;1. Denk-Bewegung;26
6.1.2;2. Zeichen-Bewegung;30
6.1.3;3. Bewegungs-Arbeit;33
6.1.4;4. Bewegung-Werden;36
6.1.5;5. Bewegung-Denken;41
6.2;Die Spielregel;46
6.2.1;1. Film und Geschichte;47
6.2.2;2. Handlung und Erzählung;50
6.2.3;3. Lüge und Wahrheit;54
6.2.4;4. Theater und Automat;57
6.2.5;5. Raum und Bild;61
6.2.6;6. Schluss;65
6.3;Stromboli;68
6.3.1;1. Die Geschichte einer Frau ohne Geschichte;68
6.3.2;2. Das Material einer Wirklichkeit;70
6.3.3;3. Die Kritik einer Kritik;74
6.3.4;4. Die Denkweise eines Bildes;79
6.3.5;5. Die Wirklichkeit einer Repräsentation als Wirklichkeit;84
7;Teil II Dynamik: Das Andere als Film;90
7.1;Die lustige Witwe;91
7.1.1;1. Skandal und Karriere;92
7.1.2;2. Geschichte und Objekte;95
7.1.3;3. Bedeutung und Fetisch;100
7.1.4;4. Licht und Bild;104
7.1.5;5. Zeit und Zeichen;107
7.2;Citizen Kane;111
7.2.1;1. Bilder und Wirklichkeiten;112
7.2.2;2. Identität und Vergangenheit;116
7.2.3;3. Stile und Metaphern;121
7.2.4;4. Tiefenschärfe und Montage;125
7.2.5;5. Das ›dritte Bild‹;127
7.3;Pierrot le fou;133
7.3.1;1. Eine virtuelle Geschichte;134
7.3.2;2. Das Primat der Negation;137
7.3.3;3. Dreierlei Raum;142
7.3.4;4. Der Sog der Schrift;146
8;Über den Autor
;153




