Hauff-Hartig | Fehl-Falsch-und Desinformation aus dem Blickwinkel der Informationswissenschaften. | Buch | sack.de

Hauff-Hartig Fehl-Falsch-und Desinformation aus dem Blickwinkel der Informationswissenschaften.



Lassen sich Manipulationen im Internet durch informationswissenschaftliche Methode identifizieren.

Erscheinungsjahr 2018, 80 Seiten, Kartoniert
ISBN: 978-3-945610-48-0
Verlag: Simon Verlag für Bibliothekswissen


Hauff-Hartig Fehl-Falsch-und Desinformation aus dem Blickwinkel der Informationswissenschaften.

Falsche Nachrichten sind keine Erscheinung der Neuzeit. Die Feststellung, dass es im Internet Falschinformationen gibt, ist eine Binsenweisheit. In welchem Umfang jedoch Politiker mit falschen Behauptungen Erfolge erreichen und verifizierte Informationen als Fake News misskreditieren, ist besonders im Jahr 2016 in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gelangt. Zu Recht, denn die gesellschaftlichen Auswirkungen sind gravierend.
Die Auseinandersetzung mit derartigen Informationspathologien ist ein Aufgabengebiet der Informationswissenschaften. Ziel der vorliegenden Arbeit soll die Beantwortung der Forschungsfrage sein, ob sich Manipulationen im Internet durch informationswissenschaftliche Methoden identifizieren lassen.
Deshalb werden Falschinformationen zunächst in den informationswissenschaftlichen Kontext gestellt, unter besonderer Berücksichtigung der Sichtweisen von Reiner Kuhlen, Luciano Floridi und Don Fallis.
Nach einem kurzen Exkurs zu Nachrichten und Medien werden Falschinformationen basierend auf einem Konzept von Giglietto et al. konkreter untersucht. Dazu wird auf die Besonderheiten der Informationsausbreitung im Web 2.0 eingegangen, der Begriff „irreführende Informationen“ eingeführt und Faktoren, die für deren Weitergabe relevant sind, benannt.
Für die Untersuchung, wie irreführende Informationen weitergegeben werden, steht statt einer akteurorientierten Betrachtung der Aspekt des Prozesses im Mittelpunkt. Dies erfolgt durch die Untersuchung von vier Typologien der Weitergabe irreführender Informationen.
Durch das vorgestellte Verbreitungsmodell lassen sich Zusammenhänge und Abläufe bei der Verbreitung von Fake News und anderen irreführenden Informationen besser beschreiben und verstehen als bis zum jetzigen Zeitpunkt.

Zielgruppe


Informationswissenschaftler, Bibliothekare, Kommunikationswissenschafter


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Hauff-Hartig, Stefan
geboren 1968 in Berlin
•1991-1998 Ausbildung und Tätigkeit als Offsetdrucker in Berlin
•1998-2003 Studium Bibliothekswesen an der Fachhochschule Potsdam
• Praktika an der Staatsbibliothek zu Berlin, bei der Siemens AG (München), der Schering AG (Berlin) und der Firma IMAC, Information Management and Consulting (Berlin)
• Abschluss als Diplom-Bibliothekar, Diplomarbeit zum Thema „Topic Maps“ in Kooperation mit IMAC
• Diplomarbeit ausgezeichnet mit dem „Preis der Fachhochschule Potsdam“, Vortrag zum Thema auf der 25. DGI-Online-Tagung (2003) und Veröffentlichung in den Proceedings
• 2003: Diplom-Bibliothekar an der Fachhochschule Wildau
• 2003-2004: Diplom-Bibliothekar in der Bibliothek des Auswärtigen Amtes (Berlin)
• seit 2004: Diplom-Bibliothekar in der Bibliothek des Deutschen Bundestages (Berlin), seit 2005 als Sachgebietsleiter für DV- und technische Dienste
• 2015-2017: Masterstudium Informationswissenschaften an der Fachhochschule Potsdam, Schwerpunkt Wissenstransfer und Projektkoordination, Masterarbeit zum Thema „Lassen sich Manipulationen im Internet durch Informationswissenschaftliche Methoden identifizieren?“, Abschluss als Master of Arts


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