Hoeck | Die Nachfrage der Industrie nach dem Inputfaktor Strom - Eine empirische Analyse ökonomischer Erklärungsansätze | Buch | sack.de

Hoeck Die Nachfrage der Industrie nach dem Inputfaktor Strom - Eine empirische Analyse ökonomischer Erklärungsansätze



Erscheinungsjahr 2008, 280 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 145 mm x 210 mm
ISBN: 978-3-8325-1865-3
Verlag: Logos


Hoeck Die Nachfrage der Industrie nach dem Inputfaktor Strom - Eine empirische Analyse ökonomischer Erklärungsansätze

Die Arbeit behandelt die empirische Zeitreihenanalyse von Strom bzw. Energienachfrage der deutschen Industrie mit besonderem Fokus auf den technischen Fortschritt. Auf der Grundlage der ökonomischen Theorie wird für zehn ausgewählte Branchen des Verarbeitenden Gewerbes der Versuch unternommen, Preis- und Outputelastizitäten von industriellen Inputfaktoren zu isolieren und die zugrunde liegenden Axiome zu verifizieren. Dafür werden die Zeiträume 1977-1994 (BRD) und 1991-2000 (Deutschland) mit 3 unterschiedlichen Modellansätzen top-down analysiert. Das erste, in der Literatur häufig verwendete Translog Modell erweist sich als schwer erweiterbar und lässt keine schlüssigen Preiseinflüsse auf die Stromnachfrage zu. Der zweite Ansatz folgt der dynamisierten log-linearen Abbildung von Zeitreihen und zeigt signifikante Outputeinflüsse auf die Stromnachfrage bei hohen Bestimmtheitsmaßen. Zudem ergibt sich für den Faktor Arbeit ein komplementärer Zusammenhang zum Strominput. Um neben dem autonomen auch gebundenen technischen Fortschritt abbilden zu können, werden schließlich technologische Inputkoeffizienten im Zeitablauf abgebildet. Dies geschieht mit Hilfe eines um evolutorische Aspekte erweiterten Vintage Ansatzes, welcher explizit Investitionszeitpunkte des Maschinenparks berücksichtigt. Trotz guter statistischer Eigenschaften und plausibler Ergebnisse lassen sich stabile Preiseinflüsse auch in diesem Ansatz nur für den Faktor Arbeit ermitteln. Abschließend deutet die Summe aller Ergebnisse darauf hin, dass Energiepreisbewegungen bei der Veränderung der Nachfrage der Industrie nach Strom in der Vergangenheit eine untergeordnete Rolle gespielt haben. Die strenge Annahme der Gewinnmaximierung wird anhand der statistischen Testergebnisse in keinem der Modelle bestätigt.

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