Hofacker | Rückführung illegal verbrachter italienischer Kulturgüter nach dem Ende des 2. Weltkriegs | Buch | sack.de

Hofacker Rückführung illegal verbrachter italienischer Kulturgüter nach dem Ende des 2. Weltkriegs



Hintergründe, Entwicklung und rechtliche Grundlagen der italienischen Restitutionsforderungen. Dissertationsschrift

Nachdruck 2013, 222 Seiten, Gebunden, HC runder Rücken kaschiert, Format (B × H): 155 mm x 235 mm, Gewicht: 500 g Reihe: De Gruyter Recht
ISBN: 978-3-89949-167-8
Verlag: De Gruyter


Hofacker Rückführung illegal verbrachter italienischer Kulturgüter nach dem Ende des 2. Weltkriegs

Das Werk behandelt umfassend die Implikationen, die mit dem Verkauf von italienischen Kulturgütern an bedeutende Persönlichkeiten des Deutschen Reiches – insbesondere Hitler und Göring – zwischen 1937 und 1942 verbunden waren. Zunächst werden die Vorgänge innerhalb der italienischen Führungsriege beschrieben, die den Verkauf von Kunstwerken nach Deutschland – teilweise in Umgehung der geltenden Kunstschutzgesetze – überhaupt erst ermöglichten. Erwähnt werden auch die Kulturgüterverluste nach der italienischen Neutralitätserklärung vom Herbst 1943. Danach wird das gesetzliche und politische Umfeld in Italien nach dem Krieg und darin das Argumentarium aufgezeigt, mit dem Rom bei den Alliierten seine Ansprüche auf Restitution der nach Deutschland verbrachten Kulturgüter geltend machte. Umfassend analysiert wird die Bedeutung Rodolfo Sivieros, des für die Restitutionsangelegenheiten verantwortlichen „Ministro Plenipotenziario“ der italienischen Regierung, der während Jahrzehnten und aufgrund verschiedenster Motive dafür sorgte, dass die Frage der Kulturgüterrestitutionen in Italien bis in die siebziger Jahre auf der politischen Agenda verblieb. Die langjährigen italienisch-deutschen Verhandlungen werden vertieft und aus der Warte beider Verhandlungsparteien geschildert und untersucht. Schliesslich analysiert der Autor die rechtlichen Grundlagen und damit die Begründetheit der italienischen Restitutionsforderungen.

Zielgruppe


Rechtsanwälte, Journalisten, Ministerien (Kultur), Abgeordnete, Parlamentsausschüsse, Rechtsabteilungen von Auktionshäusern, Museen, Archive, Stiftungen im kulturellen Bereich, Professoren, Institute, Bibliotheken

Weitere Infos & Material


Hofacker, Emmanuel C.
Emanuel C. Hofacker ist für eine international ausgerichtete Wirtschaftsanwaltskanzlei in Zürich tätig.


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