Kato | Das preußische Fideikommiss | Buch | sack.de

Kato Das preußische Fideikommiss



Studien zu seiner nationalökonomischen Funktion im Übergang zum imperialistischen Kapitalismus

Erscheinungsjahr 2017, 176 Seiten, Gebunden, HC gerader Rücken kaschiert, Format (B × H): 153 mm x 216 mm, Gewicht: 348 g
ISBN: 978-3-631-72004-2
Verlag: Peter Lang


Kato Das preußische Fideikommiss

Die wirtschaftshistorische Untersuchung thematisiert mit dem preußischen Fideikommiss ein altes, traditionelles Rechtsinstitut, dessen Ursprung weit ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Dadurch wird es oftmals als ein unzeitgemäßes Phänomen behandelt, das lediglich eine reaktionäre oder rückschrittliche Rolle gespielt habe. Dieses Desinteresse gilt auch Max Weber und seiner Abhandlung zur Fideikommissfrage. Dieses Buch überprüft, ob Webers Arbeit weiterhin in der Forschung vernachlässigt werden darf. Es wirft die Frage auf, ob Weber ein rundweg negatives Urteil abgegeben hat, und weist darauf hin, dass die Besitzer der preußischen Fideikommisse nicht nur aus dem Inland kamen, sondern aus breit gestreuten Gebieten Europas. Die Analyse gilt den inter- wie transnationalen Aspekten der vielfältigen Problematik und beleuchtet die Wirklichkeit der Fideikommisse im Übergang zum imperialistischen Kapitalismus.

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Die wirtschaftliche und soziale Bedeutung der Fideikommissfrage in Preußen 1871-1918 - Max Webers Abhandlung zum preußischen Fideikommiss als «gebundenem Besitz» - Ein Versuch über «Fideikommiss und Kapitalismus» in Deutschland - Der Sinn des Entwurfs von 1903 - Weitere mit dem Fideikommiss zusammenhängende Probleme - Webers Kritik an Max Sering - Urbanisierung und Vorortgemeinde um Berlin unter besonderer Berücksichtigung des Kreises Teltow - Urbanisierung und Fideikommiss: Das Beispiel Königs Wusterhausen im Vorortkreis Teltow von Berlin - Fideikommissfrage zur Auflösung - Das Beispiel des Sanierungsversuchs der Grafschaft Dohna in Ostpreußen - Fideikommiss und Wald in Preußen unter besonderer Berücksichtigung der Auflösung des Waldfideikommisses.


Kato, Fusao
Fusao Kato studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kyoto, wo er auch promoviert wurde. Er lehrte Wirtschaftsgeschichte an verschiedenen Universitäten und hatte an der Universität Hiroshima eine Professur an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften inne. Daselbst unterrichtet er als Emeritus vergleichende Wirtschaftsgeschichte.


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