Langer | Steuerungsmöglichkeiten des GKV-Arzneimittelmarktes - Selbstbeteiligungen unter besonderer Berücksichtigung von Härtefallregelungen | Buch | sack.de

Langer Steuerungsmöglichkeiten des GKV-Arzneimittelmarktes - Selbstbeteiligungen unter besonderer Berücksichtigung von Härtefallregelungen



Erscheinungsjahr 2005, 400 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 145 mm x 210 mm
ISBN: 978-3-8325-0995-8
Verlag: Logos


Langer Steuerungsmöglichkeiten des GKV-Arzneimittelmarktes - Selbstbeteiligungen unter besonderer Berücksichtigung von Härtefallregelungen

In den letzten Jahrzehnten sind die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung für Arzneimittel rapide angestiegen. Zur Ausgabenbegrenzung bzw. zur Beeinflussung des Nachfrageverhaltens wurden von Seiten des Gesetzgebers verschiedene Reformmaßnahmen wie Leistungsausgrenzungen und Erhöhungen von Selbstbeteiligungen initiiert. Da die Erhebung von Zuzahlungen für Geringverdiener und/oder Versicherte mit einem schlechten Gesundheitszustand und demzufolge hohen Arzneimittelbedarf sehr schnell zu einer übermäßigen Belastung führen können, wurden beginnend mit dem Gesundheitsreformgesetz (GRG) im Jahr 1989 Zuzahlungsbefreiungen -- so genannte Härtefallregelungen -- gesetzlich verankert. Wie vorliegende Arbeit zeigt, können von Selbstbeteiligungsregelungen in der derzeitigen Ausgestaltung kaum Steuerungswirkungen im Sinne einer verminderten bzw. kostenbewussteren Arzneimittelinanspruchnahme ausgehen. Aufgrund der festgestellten enormen Ausgabenunterschiede zwischen Härte- und Nicht-Härtefällen wären Härtefälle ohne Befreiungsregelungen zudem durch enorme Zuzahlungen belastet. Daher erscheinen Härtefallregelungen ein wichtiges Instrument zur Abmilderung unerwünschter finanzieller Härten. Zudem zeigt sich auch, dass gerade Härtefälle im Durchschnitt weniger gesund als Nicht-Härtefälle sind. Eine Selbstbeteiligung ohne begleitende Härtefallregelungen würde daher kaum eine bedarfsgerechte Versorgung von Härtefällen ermöglichen. Andererseits wird durch Härtefallregelungen -- zusätzlich neben den schon theoretischen Steuerungsmängeln -- die effektive Wirkungsweise von Zuzahlungsregelungen bei Arzneimitteln zum Teil deutlich vermindert.

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