Buch, Deutsch, 527 Seiten, fadengeheftete Broschur, Format (B × H): 157 mm x 232 mm, Gewicht: 807 g
Buch, Deutsch, 527 Seiten, fadengeheftete Broschur, Format (B × H): 157 mm x 232 mm, Gewicht: 807 g
Reihe: Jus internationale et Europaeum
ISBN: 978-3-16-163324-9
Verlag: Mohr Siebeck
Das Recht der Parteien und der Parteienfinanzierung wird wegen seiner staatsorganisationsrechtlichen Dimension bislang sehr stark als rein nationales Recht wahrgenommen und diskutiert. Ausgehend von einer Analyse des deutschen Parteienfinanzierungsrechts zeigt Velia Naumann, welche Stellung den politischen Parteien nach der Europäischen Menschenrechtskonvention zukommt. Sie untersucht, inwieweit sich in der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte europäische Mindeststandards herausgebildet haben, die Transformationspotential für das deutsche Recht der Parteienfinanzierung besitzen. Dabei zeigt sich, dass die Wirkungen der EMRK weit über die bislang im Fokus stehende Parteiverbotsthematik hinausgehen. Im Zentrum der Untersuchung steht dabei das für die Parteienfinanzierung elementare Recht auf Chancengleichheit.




