Rheingans | Die 5-Stunden-Revolution | Buch | sack.de

Rheingans Die 5-Stunden-Revolution



Wer Erfolg will, muss Arbeit neu denken

1. Auflage 2019, 224 Seiten, Gebunden, Format (B × H): 145 mm x 221 mm, Gewicht: 390 g
ISBN: 978-3-593-51072-9
Verlag: Campus Verlag GmbH


Rheingans Die 5-Stunden-Revolution

Eine 25-Stunden-Arbeitswoche bei vollem Gehalt? Das kann doch gar nicht gehen. Doch! Der Unternehmer Lasse Rheingans wagte das Experiment. Und blieb nach einer Testphase dauerhaft bei dem Modell. Denn das überraschende wie überzeugende Ergebnis war eine höhere Produktivität in kürzerer Zeit sowie begeisterte und kreativere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Rheingans erklärt, warum der 5-Stunden-Tag zukunftsweisend ist, aber auch wo die Fallstricke liegen. Wie überzeugt man beispielsweise die Kunden, die eine ständige Erreichbarkeit einfordern, und wie lässt sich der Austausch der Kollegen sichern, wenn keine Zeit mehr für den kurzen Schwatz bleibt? Rheingans hat viele Hürden überwinden müssen. Und ist heute mehr denn je überzeugt: Wenn wir auch in Zukunft erfolgreich sein wollen, müssen wir Arbeit komplett neu denken.

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Rheingans, Lasse
Lasse Rheingans ist Medienwissenschaftler und Geschäftsführer von Rheingans Digital Enabler, einer Unternehmensberatung und Digitalagentur in Bielefeld. 2018 ging sein Name durch die gesamte Presselandschaft (Süddeutsche Zeitung, Die Zeit, ZDF, Die Welt, WDR u.a.) weil er in seinem Unternehmen die 25-Stunden-Woche einführte - bei vollem Gehalt.


Darum geht's in diesem BuchWarum wir weniger arbeiten und trotzdem mehr leisten könnenEine 25-Stunden-Arbeitswoche, vergütet mit einem Gehalt wie für die bisher übliche 38,5- oder 40-Stunden-Woche? Ist der Mann verrückt geworden? Das kann doch gar nicht gehen!Wenn das Ihre spontanen Gedanken waren, als Sie dieses Buch zum ersten Mal gesehen haben, dann befinden Sie sich in guter Gesellschaft. So ungefähr reagierten auch meine Freunde und Mitarbeiter, als ich ihnen von meinem Plan erzählte. Der Acht-Stunden-Tag ist im westlich geprägten Kulturkreis seit der Mitte des 19. Jahrhunderts tief verankert. Weltweit als erste führten ihn die Australier im Jahre 1856 ein, Neuseeland folgte im Jahr darauf, Deutschland zog erst als drittes Land der Erde 1884 nach. Es ist völlig normal, jemandem mit Misstrauen zu begegnen, der an diesem Fundament rüttelt.Ich kann Sie jedoch beruhigen: Ich bin bei klarem Verstand, meiner Firma geht es gut, und meine Mitarbeiter sind heute glücklicher als noch zu Zeiten ihres Acht-Stunden-Tages. Und sie sind produktiver! Denn genau darum ging und geht es mir bei der 25-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich nach unten, also ohne zeitanteilige Gehaltssenkung. Ich behaupte: Wem es mit seiner Belegschaft gelingt, dieselbe oder sogar eine höhere Produktivität bei reduzierter Arbeitszeit zu erreichen, der muss den Wettbewerb mit Unternehmen, bei denen die Mitarbeiter wie bisher von morgens 9 Uhr bis nachmittags um 17 Uhr am Arbeitsplatz sind, nicht fürchten.Die 25-Stunden-Woche ist eine gute Idee - aber meine war es nichtWobei ich keineswegs nur mal eben eine gewagte Behauptung in den Raum stelle. Mein eigenes Unternehmen, Rheingans Digital Enabler in Bielefeld, ist der sichtbare Beweis dafür, dass sie stimmt. Unter bestimmten Voraussetzungen, das muss ich fairerweise vorausschicken, denn ohne Regeln und Verhaltensänderungen gelingt es nicht. Eine Produktivitätssteigerung von fast 40 Prozent bekommt niemand einfach so geschenkt. In diesem Buch werde ich eingehend und mit größtmöglicher Transparenz über den Verlauf unseres Selbstversuchs und sein Ergebnis berichten.Allerdings will ich mich nicht mit fremden Federn schmücken. Ich bin beileibe nicht als erster Firmenchef auf die Idee gekommen, die betriebliche Arbeitszeit für alle Mitarbeiter zu reduzieren und ihnen trotzdem das Gehalt für werktäglich acht Stunden weiter zu bezahlen. Weltweit gibt es bereits eine Handvoll Unternehmen, die die Stundenzahl in unterschiedlicher Form reduziert haben, ihren Mitarbeitern das gleiche Gehalt wie zuvor bezahlen und dabei ihre Firmen nicht an die Wand gefahren haben. Die Vorreiter sitzen in den Vereinigten Staaten, in Neuseeland und in Schweden. Das ist alles andere als ein Zufall. In diesen Ländern haben die Menschen eine andere Einstellung zu Arbeit, Beruf und Familie als wir in Good Old Europe. Während wir ziemlich verkniffen und verkopft an die Sache herangehen (»Erst die Arbeit, dann das Vergnügen«), ist man dort relaxed. Die Menschen am anderen Ende der Welt sind in vielerlei Hinsicht von Haus aus viel entspannter und zufriedener mit sich und ihrem Leben.Auch wir haben manches falsch gemacht. Aber am Ende war alles richtig.Weil ich angenommen habe (und jetzt sicher bin), dass sich diese Haltung auch anderswo positiv auf die Leistungen im Beruf auswirkt, habe ich im Spätherbst 2017 den Fünf-Stunden-Arbeitstag bei uns in Bielefeld eingeführt. Nun, nach rund zwei Jahren, ist es Zeit für einen schonungslosen Erfahrungsbericht.Drei Dinge gelobe ich:Ich werde keine einzige Krise unter den Teppich kehren, die wir als Team und ich als Unternehmer aufgrund des Fünf-Stunden-Tages in den zurückliegenden zwei Jahren durchlitten und überstanden haben.Ich werde ehrlich von unseren Erfolgen berichten - von denen, die ich erwartet habe, und von den anderen, mit denen ich nie gerechnet hätte und die mich deshalb ziemlich überrascht haben.Ich werde nachvollziehbar darlegen, unter welchen Bedingungen der Fünf-Stunden-Tag funktion


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