Schmidt / Groß / Karenberg Medizin- und Pharmaziegeschichte im Fokus



Beiträge des „Rheinischen Kreises der Medizinhistoriker''

1. Auflage 2020, Band: 5, 305 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 160 mm x 235 mm, Gewicht: 458 g Reihe: Schriften des Rheinischen Kreises der Medizinhistoriker
ISBN: 978-3-8440-7623-3
Verlag: Shaker


Schmidt / Groß / Karenberg Medizin- und Pharmaziegeschichte im Fokus

Die „Schriften des Rheinischen Kreises der Medizinhistoriker“ können auf ein Jubiläum zurückblicken: Vor mittlerweile etwas mehr als zehn Jahren verließen die ersten Exemplare der neuen Reihe Druckerpresse und Verlagshaus (2009). Die zündende Idee, geeignete Vorträge der Jahrestagungen in ausgearbeiteter Form zu sammeln und zu veröffentlichen, stammte von Dominik Groß aus Aachen. Axel Karenberg aus Köln stimmte als Sprecher des Kreises dem verlockenden Vorschlag sofort zu, und so konnte in gemeinsamer Herausgeberschaft das Buch unter dem Titel „Medizingeschichte im Rheinland“ im Jahr 2009 – damals unter der Schriftleitung von Sabine Müller (Aachen) – der Fachwelt vorgestellt werden.

Weitere Sammelbände folgten: 2011 erschien Band 2 („Medizingeschichte in Schlaglichtern“), 2014 Band 3 („Forschungen zur Medizingeschichte“) und 2017 Band 4 („Neue Forschungen zur Medizingeschichte“.

Die anfangs gehegte Befürchtung, die Seiten des neuen Organs würden sich vielleicht nicht füllen lassen, erwies sich als gegenstandslos: Jede Ausgabe wuchs bei gleichbleibend hoher wissenschaftlicher Qualität nahezu mühelos auf 300 bis 500 Seiten an und bot ihren Leserinnen und Lesern jeweils 16 bis 25 Aufsätze zu den verschiedensten Themen. Aus historischem Blickwinkel darf hinzugefügt werden, dass es sich bei der neuen Reihe um die Wiederaufnahme einer alten Tradition handelt: Die 1911 unter anderem Namen begründete „Rheinische Gesellschaft für Geschichte der Naturwissenschaften, Medizin und Technik“ hatte ihre Verhandlungsberichte bereits in den 1930er Jahren in zwei Heften der eigens dazu geschaffenen Zeitschrift „Proteus“ der Fachöffentlichkeit vorgelegt; bedauerlicherweise ist diese Gepflogenheit später nicht fortgesetzt worden. Umso erfreulicher erscheint es, dass diese Leerstelle seit nunmehr einem Jahrzehnt in zufriedenstellender Weise ausgefüllt wird.

Trotz aller Kontinuität bietet der nun vorliegende fünfte Band, der die in Düsseldorf (2015) und Remscheid-Lennep (2016) abgehaltenen Tagungen zusammenfasst, auch Neuentwicklungen. Zum einen sind die von Frank Leimkugel und Wolf-Dieter Müller-Jahncke aus der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie (Sektionen Nordrhein und Rheinland-Pfalz) vermittelten Beiträge zu einem festen Bestandteil nicht nur der jährlichen Treffen, sondern auch der Schriftenreihe geworden. Die intensive Zusammenarbeit der historischen Forschung zu Heilmitteln mit jener zur Heilkunde stellt eine sinnvolle Ergänzung dar, und daher weist das Inhaltverzeichnis dieses Bandes auch rund ein Drittel vorrangig pharmaziegeschichtliche Studien auf. Zum zweiten sind verstärkt Arbeiten von Doktorandinnen und Doktoranden aufgenommen worden, die bei den Jahrestagungen ein hilfreiches Diskussionsforum und mit der Schriftenreihe eine geeignete Publikationsplattform nutzen können. Zum dritten haben die Herausgeber einzelne Manuskripte ergänzt, die in erster Linie bei den medizinhistorischen Instituten eingingen und zur Aufnahme geeignet erschienen. Auf diese Weise entstanden vier nach chronologischen und sachlichen Gesichtspunkten gegliederte Themenschwerpunkte, die dem Buch Form und Struktur geben.

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