E-Book, Deutsch, 280 Seiten, Format (B × H): 13 mm x 215 mm
Warnke Quantenphilosophie und Interwelt
1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-943416-18-3
Verlag: Scorpio Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)
Der Zugang zur verborgenen Essenz des menschlichen Wesens
E-Book, Deutsch, 280 Seiten, Format (B × H): 13 mm x 215 mm
ISBN: 978-3-943416-18-3
Verlag: Scorpio Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)
Ulrich Warnke, geboren 1945, studierte Biologie, Physik, Geografie und Pädagogik. Als Universitätsdozent hatte er Lehraufträge für Biomedizin, Biophysik, Umweltmedizin, Physiologische Psychologie und Psychosomatik, Präventiv-Biologie und Bionik. Seit 1969 erforscht er die 'Wirkungen elektromagnetischer Schwingungen und Felder, einschließlich Licht, auf Organismen', seit 1989 leitet er die Arbeitsgruppe Technische Biomedizin. Warnke war bis März 2010 akademischer Oberrat an der Universität des Saarlandes. Er ist Gründungsmitglied der Gesellschaft für Technische Biologie und Bionik e.V. sowie ein gefragter Referent und Vortragsredner.
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Einleitung:
Die spirituelle Dimension der Quantenphysik
»Menschen, die nicht wissen, dass es ein höchstes Ziel im Leben gibt, halten alles andere als das höchste Ziel für wertvoll. So irren sie wie Blinde umher, die von anderen Blinden geführt werden, und verstricken sich immer mehr ins Netz der Ziellosigkeit.«
Srimad-Bhagavatam 7.5.31
Seit etwa 9 000 Jahren beschäftigen sich die Menschen mit einem Phänomen, das sie »Anderwelt« oder »Parallelwelt« nannten. Unsere Vorfahren waren überzeugt, dass die sichtbare Welt nur eine trügerische Oberfläche sei, hinter der sich ein magischer Kosmos auftue. In den archetypischen Erzählungen wimmelt es geradezu von Wesen, die allein mit ihrem Willen und Wollen schier Unglaubliches vollbringen. Sie zeigen sich in vielerlei Gestalt: als Geister und Götter, Engel und Teufel, Hexen und Elfen, Riesen und Zwerge. Mit ihren geheimnisvollen Kräften erheben sie sich über die materiellen Naturgesetze von Raum und Zeit. Sie können zaubern und fliegen, Formen verwandeln, Tote zum Leben erwecken.
Nicht alles ist bloße Fantasterei. In den Mythen und Märchen träumten die Menschen bereits von Fähigkeiten, die sich aus heutiger Sicht als intuitiver – und höchst kreativer – Umgang mit der Welt beschreiben lassen. Wir haben das Wissen über den Einfluss geistiger Energien nur aus den Augen verloren, weil wir einem mechanistischen Weltbild anhängen. Jetzt können wir die alten Mythen in einem neuen Licht betrachten. Dank der modernen Physik ist es gelungen, das Rätselhafte, ja Fantastische der Anderwelt zu durchdringen und plausibel zu erklären: als ein energetisch-informatives Instanzengeschehen, das ich Interwelt nenne.
In unserem Universum wirken verborgene Einflüsse, unsichtbar fürs Auge, unsichtbar auch für die herkömmlichen Naturwissenschaften. Wir leben in der Schöpfungswirklichkeit eines hochintelligenten, universalen Geistes, in einem Hologramm energetisch transformierter Informationen. In meinem Buch »Quantenphilosophie und Spiritualität« habe ich bereits beschrieben, welche Offenbarungen mit der Verschmelzung von moderner Physik und spirituellem Denken möglich sind. Jetzt gehe ich einen Schritt weiter. Ich habe mich auf eine Expedition in die Sphäre der Interwelt begeben. Hier ereignen sich all jene Informationsprozesse, die das Leben des Menschen beeinflussen und sein Wesen ausmachen. Es gehörte zu den aufregendsten Momenten meiner Recherchensammlung, als ich begriff, dass ausschließlich die Interwelt unseren Weg und unser Schicksal bestimmt. Sie ist die Bühne, auf der sich unser geistiges und seelisches Leben abspielt. Auf dieser Bühne spielen wir die Hauptrolle und greifen machtvoll in unser Schicksal ein. Damit geben wir unserer Existenz eine ganz neue Dimension.
Von jeher fragten die Menschen nach dem Sinn ihrer Existenz: Woher kommen wir? Was ist unsere Bestimmung? Wie können wir ein glückliches, erfülltes Leben führen? Dafür reichte die Annahme einer magischen Parallelwelt nicht aus. Die Antwort aller Völker und Kulturen waren daher spirituelle Lehren, von Schamanismus und Naturreligion bis hin zu Buddhismus oder Christentum. Intuitiv spürten die Menschen, dass es höhere Kräfte gibt, jenseits des Sichtbaren, die sie sich zunutze machen konnten. In Kulten und Ritualen beschworen sie Gottheiten und Naturgewalten. Über Generationen hinweg gaben sie dieses heilige Wissen weiter und hüteten es wie einen Schatz.
Damit ist es vorbei. Heute ignoriert der überwiegende Teil der Naturwissenschaften die Existenz einer transzendenten Ebene. Und da in unserer westlichen Gesellschaft allein die Naturwissenschaften darüber bestimmen, was wir denken und glauben, werden Religion, Spiritualität sowie das gesamte transzendente Wissen als bloße Spekulation abgetan. Was tatsächlich um uns herum geschieht, welche geheimen Energien und Informationen wir uns nutzbar machen können, all das wird systematisch ausgeblendet. Nur was wissenschaftlich beweisbar ist, halten wir auch für wahr – ein verhängnisvoller Irrtum.
Unsere Welt ist wesentlich komplexer, als vergleichsweise simple Theorien es wahrhaben wollen. Schon Shakespeare ahnte: »Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als Eure Schulweisheit sich erträumen läßt.«1 Leider bestimmt das mechanistische Weltbild noch immer die verbreiteten Lehrmeinungen mit unerträglicher Ignoranz. Dabei erfasst das Standardwissen der wissenschaftlichen Lehre gerade einmal vier Prozent der brisanten energetischen Prozesse, die unser Leben ausmachen, einen verschwindend geringen Bruchteil also.
Durch meine langjährige universitäre Lehrtätigkeit weiß ich nur zu gut, mit welchen Vereinfachungen gearbeitet wird. Als Wissenschaftler durfte auch ich lediglich weitergeben, was dem Mainstream entspricht. In meinen Spezialgebieten Biophysik, Biomedizin und Bionik werden Themen wie das menschliche Bewusstsein allein auf der materiellen Ebene untersucht. Man misst Hirnströme, analysiert hirnchemische Vorgänge und reduziert die Essenz des Menschen auf rein zerebrale Funktionen. Aber ist das wirklich alles? Sind Träume lediglich die Folge vagabundierender Hirnströme? Ist Glaube nur eine Aktivität bestimmter Hirnareale? Bedeutet Liebe nichts weiter als ein hirnchemisches Feuerwerk, das uns Illusionen vorgaukelt? Oder sind wir als denkende und fühlende Wesen nicht weit mehr als das Produkt biologischer Vorgänge?
Im Laufe meiner interdisziplinären Forschung, an der Schnittstelle zwischen Biologie, Physik, Medizin und Psychologie, wurde mir schnell klar: Was uns Menschen im Kern ausmacht, sind Geist und Bewusstsein, Gedanke, Wille und Gefühl. Das unterscheidet uns von vielen anderen Lebewesen, das unterscheidet uns auch von den Algorithmen eines Computers. Wir sind weder Sklaven unserer Instinkte noch reine Verstandeswesen. Sobald wir das erkennen, lösen wir uns von den Fesseln rein materieller Betrachtungsweisen und nähern uns unserer wahren Bestimmung: auf die Stufe der bewussten höheren Wahrnehmung zu gelangen. Deshalb ist es an der Zeit, Wissenschaft und Spiritualität auf neuartige Weise zu verknüpfen. Die Erkenntnisse, die uns erwarten, sind spektakulär. Alles, was bisher fehlte, war der Mut, sich in dieses unentdeckte Gebiet vorzuwagen, ohne Tabus, ohne Denkverbote.
Spiritualität, abgeleitet aus dem lateinischen »spiritus« – Geist, Hauch –, ist die Fähigkeit, das volle Potenzial von Geist und Seele zu nutzen. Dann verlassen wir das Stadium vorbewusster Körperlichkeit und leben die Verbindung zum Transzendenten. Sukzessive bilden wir eine höhere Form von Intelligenz aus und erhalten Zugang zu allen Informationen, die wir für ein selbstbestimmtes Leben brauchen. Möglich ist das auch dem modernen Menschen, denn niemand wird ohne spirituelle Begabung geboren. Ganz im Gegenteil: Jeder Mensch hat die Anlagen dazu. Die Frage ist nur, ob diese einzigartige Fähigkeit gefördert wird oder ob man sie verkümmern lässt.
Sobald wir uns bewusst mit Spiritualität auseinandersetzen, schauen wir hinter die Kulissen des erdenschweren Daseins, hinterfragen und erforschen, was uns umgibt. Mit vorgegebenen Lehrmeinungen geben wir uns dann nicht mehr zufrieden. Begeben wir uns auf den Weg der Spiritualität, so entdecken wir, welche unermesslichen schöpferischen Potenziale wir in uns tragen. Sie stehen im Einklang mit dem schöpferischen Universalgesetz, aus dem sich alles entfaltet. Staunend stellen wir fest: Unser Leben liegt in unserer Hand. Wir selbst können darüber bestimmen, ob wir glücklich oder unglücklich sind, subjektiv erfolgreich oder erfolglos, ob wir Liebe finden oder in emotionaler Isolation gefangen bleiben.
Deshalb habe ich dieses Buch geschrieben. Es ist ein Leitfaden für eine völlig neue Lebensauffassung, durch die wir von bloßen Zuschauern zu wirkmächtigen Akteuren des Universums werden. Das Wissen um die verborgenen Kräfte der Interwelt erlöst uns von Ängsten und Zweifeln, sogar von der Angst vor dem Tod. Wir müssen uns nicht länger im »niederen Staub winden«, sondern können uns frei bewegen, als Herren und Meister unseres Schicksals. Wissen ist Macht, dieser uralte Satz gewinnt eine ganz neue Bedeutung. Nun liegt es an uns, ob wir lediglich Spielbälle unverstandener Kräfte bleiben oder ob wir neueste Erkenntnisse über erschaffende Energien zum Gesetz unseres Handelns machen.
Alle spirituellen Lehren haben sich mit dem Einfluss des Bewusstseins auf die Qualität des Lebens auseinandergesetzt. Die faszinierende Begegnung von Wissenschaft und Spiritualität führte zu einem neuen Denken, der Quantenphilosophie. Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit, existiert der Begriff bereits seit fast einem Jahrzehnt. Für mich ist sie die Königsdisziplin der innovativen Geisteswissenschaften, die sich gerade über die Quantenphilosophie mit den Naturwissenschaften verbindet. Zugleich ist es der Schlüssel für die Erforschung unserer erschaffenden Potenziale. Diese statten uns mit jenen nahezu magischen Kräften aus, die wir bisher allein mythischen Wesen zusprachen. Bildlich gesprochen, tragen wir Zauberstäbe und Zaubertränke in uns, als Fähigkeit, schier Unglaubliches zur greifbaren Realität werden zu lassen.
Es mag verblüffen, dass ausgerechnet die Physik als exakte Wissenschaft zur Schnittstelle philosophischer und spiritueller Reflexion wurde. Wie war das möglich? Die Pioniere der Quantentheorie standen zunächst vor einem Rätsel. Denn im Bereich der Quanten, innerhalb des energetischen Geschehens der Atome, ereignen sich Dinge, die den traditionellen Naturgesetzen nicht mehr folgen. Zunächst erzeugte das starke Irritationen. Natürlich war man gewohnt,...




