Zwipp | De re chirurgica oder Wider den blinden Arzt | Buch | 978-3-947654-44-4 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 330 Seiten, Format (B × H): 180 mm x 240 mm, Gewicht: 655 g

Zwipp

De re chirurgica oder Wider den blinden Arzt


Erstauflage 2023
ISBN: 978-3-947654-44-4
Verlag: Hille, Ch

Buch, Deutsch, 330 Seiten, Format (B × H): 180 mm x 240 mm, Gewicht: 655 g

ISBN: 978-3-947654-44-4
Verlag: Hille, Ch


De re chirurgica oder Wider den blinden Arzt

Dieser Band ist ein Beitrag vom Chirurgen für Chirurgen, der dem wortlos handelnden Chirurgen mit Sprache begegnen will. Mit Exerzitien junger Jahre, gereimten Worten zu Festen, Feiern und Gedenken, mit wortspielerischen Rätseln, mit ausgewählten Reden, Oden, Kurzgeschichten und Märchen will der Autor auch nicht-chirurgische Leserinnen und Leser durch das Spiel mit Worten ansprechen. Die vereinzelt eingestreuten Acryl-Malereien und Skulpturen des Autors sollen die

bildgebende Kunst in der Chirurgie bereichern. Denn diese ist im chirurgischen Alltag allenfalls in der plastischen Chirurgie Anderen durch Veränderung des Äußeren erkennbar, in der rekonstruktiven Chirurgie bei Eingriffen im Inneren des Patienten für den Operierten selbst nicht sichtbar, meist spürbar, wenn durch den Eingriff Schmerzen, Beschwerden, Tumore verschwinden oder körperliche Fähigkeiten wiederkehren. Diese Operationen sind schöpferische Akte, Werke,

weswegen zu Recht von chirurgischer Kunst gesprochen wird. Im abschließenden Glossar werden verschlüsselte Inhalte und Botschaften entschlüsselt. Hier werden versteckte Hinweise in Beiträgen, ungelöste Rätsel aufgelöst, deren Wortwahl

nachvollziehbar. Im Epilog sollen Gedanken zum Wesen der Chirurgie, zu seit Jahrtausenden tradierten Idealen in der Chirurgie, zur Bedeutung der Sprache des Chirurgen und zu verborgenen Hoffnungen und Wünsche an chirurgisch Tätige, auch zukünftiger Generationen weitergegeben werden.

Hans Zwipp

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Prolegimon
„Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen“
Platon (427–347 v. Chr.)

Angeregt durch die wunderbare Edition von K. H. Bauer „Aphorismen und Zitate für Chirurgen“ (1972) erscheint 50 Jahre später ein Band vom Chirurgen für Chirurgen, der meinen chirurgischen Lehrern des Department Chirurgie an der Medizinischen Hochschule Hannover gewidmet ist, vornehmlich aber meinem unfallchirurgischen Lehrer Harald Tscherne zu seinem 90. Geburtstag.
Der Titel dieses Buches De re chirurgica oder Wider den blinden Arzt geht auf ein Gedicht von 1983 zurück, das gegenüber dem internistisch ausgerichteten Arzt polarisieren und provozieren sollte, um das Wesen der Chirurgie, das Dreingreifen, das Packen als Meisterschaft im Sinne Goethes herauszustellen. Dieses Gedicht entstand in jungen Chirurgenjahren des Autors am Department Chirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover. Es wurde vor 40 Jahren Harald Tscherne zum 50. Geburtstag gewidmet und im Isernhagener Garten am offenen Feuer mit Pathos vorgetragen. Es schmückt den Bucheinband und behandelt nicht nur die Schmach des Feldschers gegenüber dem Arzt jener Zeit, sondern soll den Urkern des chirurgischen Handelns, das Machen, das beherzte Schneiden deutlich machen, das wir als Schnitt

seit Hippokrates und Celsus mit dem Ziel kennen: Ubi pus, ibi evacua. Es zeigt, wie der früher gering geachtete Chirurg zum Überlegenen, zum lebensrettenden Heiler wird. Dieses Gedicht wurde Ausgangspunkt der Sammlung früherer und späterer Beiträge zu Festen, Feiern oder Gedenken. Da der vorliegende Band nicht nur chirurgische Themen wie den chirurgie-kritischen Sketch „Maulwurf Grabowski“ zum Festabend der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie 1985, das Pamphlet „De definitionibus“ und Reden zur Chirurgie umfasst, sondern Verse zu Abschiedsfeiern von Kollegen, Worte zu Feierlichkeiten oder ernsten Momenten zum Inhalt hat, kann es auch mit wortspielerischen Rätseln den Leser herausfordern. Mit Exerzitien des Wortes der Jugend und späterer Oden, Aphorismen, Kurzgeschichten, Träumen und Märchen soll es auch eine unterhaltsame Lektüre für Nicht-Chirurgen sein. Im Glossar können Rätsel entschlüsselt werden. Möge beim Lesen die Lust des Spieles mit Worten spürbar werden.

Dresden, im Mai 2023
Hans Zwipp



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