Adunka | Max Eisler | Buch | 978-3-95565-281-4 | sack.de

Buch, Deutsch, 168 Seiten, Format (B × H): 129 mm x 200 mm

Adunka

Max Eisler

Wiener Kunsthistoriker und Publizist zwischen orthodoxer Lebenspraxis, sozialem Engagement und wissenschaftlicher Exzellenz
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-95565-281-4
Verlag: Hentrich und Hentrich Verlag Berlin

Wiener Kunsthistoriker und Publizist zwischen orthodoxer Lebenspraxis, sozialem Engagement und wissenschaftlicher Exzellenz

Buch, Deutsch, 168 Seiten, Format (B × H): 129 mm x 200 mm

ISBN: 978-3-95565-281-4
Verlag: Hentrich und Hentrich Verlag Berlin


Max Eisler, Sohn eines Kaufmanns in Boskowitz, studierte in Leiden, Utrecht und Wien als Schüler von Josef Strzygowski und lehrte ab 1914 an der Universität Wien. In zahlreichen Publikationen befasste er sich mit der holländischen Kunstgeschichte und der Architektur und Wohnkultur Wiens, besonders ausführlich mit Oskar Strnad, Josef Frank und Gustav Klimt. 1910 publizierte er das Buch „Von jüdischer Kunst (Josef Israels)“. 1924/25 redigierte er gemeinsam mit dem Schriftsteller Eugen Hoeflich und dem Architekten Josef Hahn die jüdische illustrierte Monatsschrift „Das Zelt“.
Als regelmäßiger Mitarbeiter des Wiener jüdischen Familienblatts „Menorah“ publizierte er über neue Synagogen in Amsterdam, Plauen, Zilina und Wien-Hietzing und über jüdische Künstler wie Jehudo Epstein, Josef Floch, Georg Merkel und Abel Pann. Seine Eindrücke von einer längeren Palästinareise 1936 beschrieb er in Lichtbildervorträgen, im „Neuen Wiener Tagblatt“ und in der „Neuen Welt“. Eisler engagierte sich in zahlreichen sozialen und kulturellen jüdischen Vereinen und war Vorstandsmitglied des Ausspeisungsvereins „Einheit“ sowie des Waisenhauses in Baden.
Als Mitglied der Loge „Wahrheit“ der B’nai B’rith hielt er regelmäßig Vorträge. Er war zudem Mitglied der Historischen Kommission der Wiener Israelitischen Kultusgemeinde, kritisierte aber deren Kunstpolitik und den Zustand des Religionsunterrichts.
Eislers Persönlichkeit verband auf einzigartige Weise orthodoxe Lebenspraxis, soziales Engagement und höchste wissenschaftliche Leistung auf seinem Fachgebiet.

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„Nun ist es gewiß, daß jüdische Kunst nur von jüdischen Händen kommen kann. Sie tritt am klarsten zutage, wo am jüdischen Stoff das jüdische Gesicht und Gefühl des Künstlers sich darstellen. Aber das war früher nur selten der Fall. Denn durch viele Jahrhunderte ist, was Juden geschaffen haben, Lehnkunst gewesen, den Stilen der Völker, deren unfreiwillige Gäste wir waren, angepaßt, nachgeahmt oder gerade entnommen.“ Max Eisler 1929



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