Aldanow | Der Anfang vom Ende | Buch | 978-3-498-00335-7 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 688 Seiten, Format (B × H): 150 mm x 217 mm, Gewicht: 815 g

Aldanow

Der Anfang vom Ende

Roman | Ein Meisterwerk der Weltliteratur - zum ersten Mal auf Deutsch
Deutsche Erstausgabe
ISBN: 978-3-498-00335-7
Verlag: Rowohlt Verlag GmbH

Roman | Ein Meisterwerk der Weltliteratur - zum ersten Mal auf Deutsch

Buch, Deutsch, 688 Seiten, Format (B × H): 150 mm x 217 mm, Gewicht: 815 g

ISBN: 978-3-498-00335-7
Verlag: Rowohlt Verlag GmbH


Ein sowjetischer Botschafter und seine Entourage, ein berühmter französischer Schriftsteller und sein junger Sekretär, der einen Mord wie aus einem Dostojewski-Roman begehen wird: Die unterschiedlichsten Schicksale treffen aufeinander in diesem kunstvoll komponierten Roman, der nach Aldanows Flucht in die USA 1943 zunächst in englischer Übersetzung erschien und auf ein begeistertes Echo stieß.

Hauptschauplatz ist Paris Ende der 1930er-Jahre. Der «Anfang vom Ende» des alten Europa liegt in der Luft, letzte Auftritte einstiger Herrschaften wirken wie aus der Zeit gefallen. Die drängenden Fragen jener Jahre, die die Figuren auf verschiedene Weise beschäftigen, spiegeln sich auf fast unheimliche Weise in denen der Gegenwart: Macht und Ohnmacht der Demokratie, die Bedeutung von Kunst, der Zusammenhang von Nationalismus und Diktatur, der Verfall humanistischer Werte. Mark Aldanow erzählt in diesem großen Gesellschaftsporträt mit Ironie und Scharfsinn von einem Epochenbruch, wie wir ihn fast hundert Jahre später ähnlich wieder erleben. 

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Weitere Infos & Material


Lebedew, Sergej
Sergej Lebedew arbeitete nach dem Studium der Geologie als Journalist. Gegenstand seiner Romane sind die für den 1981 Geborenen die russische Vergangenheit, insbesondere die Stalin-Zeit mit ihren Folgen für das moderne Russland. Zuletzt erschienen 2021 sein Roman «Das perfekte Gift» und 2023 der Erzählungsband «Titan oder die Gespenster der Vergangenheit». Sergej Lebedew lebt zur Zeit in Potsdam.

Aldanow, Mark
Mark Aldanow, 1886 als Mark Alexandrowitsch Landau in Kiew geboren, entstammte einer jüdischen Industriellenfamilie. Er arbeitete nach dem Studium zunächst als Chemiker, wandte sich aber schon ab dem Ende des Ersten Weltkrieges der Schriftstellerei zu. 1919 emigrierte Aldanow nach Frankreich und lebte bis 1940 in Paris. Kurz vor der Besetzung durch die Wehrmacht emigrierte er über Nizza in die USA. 1947 kehrte er nach Nizza zurück, wo er 1957 starb. In der Emigration schrieb Aldanow 14 Romane, Erzählungen, zahlreiche Essay sowie ein Drama. Mit seinem Romanzyklus "Der Denker", der zwischen 1923 und 1927 in russischen Exilverlagen in Paris erschien, machte Aldanow sich einen Namen als Verfasser historisch-philosophischer Romane. Sein Roman "Der Anfang vom Ende" erschien 1943 in New York zunächst in englischer Übersetzung unter dem Titel "The Fifth Seal" und wurde von der Redaktion der New York Times Book Review als Buch des Monats ausgezeichnet. Aldanow wurde dreizehn Mal für den Nobelpreis vorgeschlagen, darunter sechs Mal von Iwan Bunin. Als Redakteur russischer Exilzeitschriften führte Aldanow eine umfangreiche Korrespondenz mit Literaten und Politikern wie Vladimir Nabokov, Iwan Bunin unde Alexander Kerenski.

Weihe, Andreas
Andreas Weihe studierte in Charkow und Moskau Biologie. Erste literarische Übersetzungen aus dem Russischen in den 1980er Jahren. Er übertrug u.a. Marina Zwetajewa, Dmitri Strozew, Andrej Anpilow und in Zusammenarbeit mit Christiane Körner und Maria Rajer Wassili Grossmans Epos Stalingrad.

Mark Aldanow (1886 – 1957), geboren in Kiew als Mark Alexandrowitsch Landau, entstammte einer jüdischen Industriellenfamilie. Von Beruf Chemiker, veröffentlichte er bereits 1915 erste literarische Arbeiten. 1919 emigrierte er nach Paris, 1940, kurz vor der deutschen Besetzung, floh er in die USA, kehrte 1947 nach Frankreich zurück und lebte bis zu seinem Tod in Nizza. Aldanow arbeitete als Redakteur für russische Exilzeitschriften und schrieb in der Emigration 14 Romane, zahlreiche Erzählungen und Essays sowie ein Drama. Der vorliegende Roman erschien erstmals 1943 in New York in englischer Übersetzung und unter dem Titel "The Fifth Seal", die erste volllständige Ausgabe in russischer Sprache erschien erst 1995, nachdem Aldanow über sieben Jahrzehnte hinweg in Russland als literarische persona non grata galt. Heute zählt er neben Iwan Bunin und Wladimir Nabokov zu den wichtigsten russischen Exilschriftstellern des 20. Jahrhunderts



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