Andric | Wesire und Konsuln | Buch | 978-3-552-05802-6 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 656 Seiten, Mit Lesebändchen, Format (B × H): 140 mm x 211 mm, Gewicht: 685 g

Andric

Wesire und Konsuln

Roman
Erscheinungsjahr 2016
ISBN: 978-3-552-05802-6
Verlag: Zsolnay

Roman

Buch, Deutsch, 656 Seiten, Mit Lesebändchen, Format (B × H): 140 mm x 211 mm, Gewicht: 685 g

ISBN: 978-3-552-05802-6
Verlag: Zsolnay


Napoleon steht auf der Höhe seiner Macht. Bosnien, wie fast der ganze Balkan, gehört zum Osmanischen Reich – und in der kleinen bosnischen Stadt Travnik residiert ein Wesir des Sultans. Die Zeit zwischen 1806 und 1813 wird von ihren Einwohnern jedoch „Jahre der Konsuln“ genannt: Die Stadt mit ihrem Völkergemisch gerät zum Schauplatz internationaler Diplomatie, als ein französischer und ein österreichischer Konsul hierher entsandt werden. Sie werben gegeneinander um die Gunst des Wesirs, halten es letztlich aber nur miteinander aus. In diesem 1942 vollendeten Roman, der nun in überarbeiteter Übersetzung vorliegt, hat der Nobelpreisträger Ivo Andri? aus seiner Heimatstadt eine zeitlose Bühne der Welt geschaffen.

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Gauß, Karl-Markus
Karl-Markus Gauß, geboren 1954 in Salzburg, wo er heute als Autor und Herausgeber der Zeitschrift Literatur und Kritik lebt. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt und oftmals ausgezeichnet, darunter mit dem Prix Charles Veillon (1997), dem Vilenica-Preis (2005), dem Georg-Dehio-Preis (2006) und dem Johann-Heinrich-Merck-Preis (2010). Bei Zsolnay erschienen zuletzt Die Hundeesser von Svinia (2004), Die versprengten Deutschen (2005), das Journal Zu früh, zu spät (2007), Die fröhlichen Untergeher von Roana (2009), Im Wald der Metropolen (2010), Ruhm am Nachmittag (2012), Das Erste, was ich sah (2013) sowie Der Alltag der Welt (2015).

Andric, Ivo
Ivo Andric wurde 1882 in Travnik/Bosnien geboren und starb 1975 in Belgrad. Er studierte Slawistik und Geschichte in Zagreb, Wien, Krakau und Graz. 1924 trat er in den diplomatischen Dienst ein, 1939 war er jugoslawischer Botschafter in Berlin. 1961 erhielt Andric den Nobelpreis für Literatur. 2011 erschien bei Zsolnay die überarbeitete Übersetzung von Die Brücke über die Drina und 2016 die überarbeitete Ausgabe von Wesire und Konsuln.



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