Arbeitslosigkeit und Wirtschaftsentwicklung | Buch | 978-3-322-93302-7 | sack.de

Buch, Deutsch, 96 Seiten, Paperback, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 137 g

Arbeitslosigkeit und Wirtschaftsentwicklung

Fragen zur Erhaltung der sozialen Marktwirtschaft

Buch, Deutsch, 96 Seiten, Paperback, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 137 g

ISBN: 978-3-322-93302-7
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften


Der Welthandel beeinfluBt Entwicklung und Beschiftigung, weil das Tempo der Entwicklung beschleunigt wird, wenn Novitiiten jeweils nicht nur in einem Land, sondem in allen Lindem angeboten und damit - wie im Automobilbau - welt­ weit Qualitiitsverbesserungen angeregt werden. Jede Liberalisierung des Welt­ handeIs vermehrt iiberdies Wohlstand und Beschiiftigung der Welt aus folgenden Griinden: 1. Waren konnen jetzt dort hergestellt werden, wo ihre Produktion billiger ist. 2. Es gibt inliindische Produktionen, die iiberhaupt erst durch den Import von Rohstoffen u.dgl. (z.B. Manganerzen) ermoglicht werden. 3. Handelsgeschifte im AuBenhandel werden von Handelswechseln und damit von Kreditschopfung begleitet. Mit der internationalen Arbeitsteilung wiichst die Geld- respektive Kreditzirkulation in der Welt. 4. Waren werden auch in einer Weltwirtschaft nicht zu G1eichgewichts-, son­ dern zu Knappheitspreisen gehandelt. Da der Verkauf von Schumpeter-Gu­ tern normalerweise Gewinne abwirft und Ricardo-Guter vorwiegend in Linder verkauft werden, wo ihre Qualitiiten weniger vorkommen, iiberwie­ gen die Gewinne im AuBenhandel bei weitem die Verluste. 5. Endlich ist es nicht so, daB nur Exportiiberschiisse, sondern die Exporte als solche erarbeitet werden miissen.
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1. Kapitel: Entwicklung und Anpassung in der Marktwirtschaft.- I. In Marktwirtschaften sind neue Qualitäten von Gütern, die infolge des Patentschutzes etc. relativ selten sind, von größerer Bedeutung als Ricardos „beliebig reproduzierbare Güter“.- II. In Marktwirtschaften gibt es nicht nur — wie in der statischen Theorie — Erhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen, sondern auch Entwicklungsinvestitionen, in denen neue, bisher unbekannte oder zumindest verbesserte Kapital- und Konsumgüter geschaffen werden.- III. Die Konkurrenz ist kein Zustand, sondern ein Prozeß, der aus Entwicklungs- und Anpassungswettbewerb besteht.- IV. Im Entwicklungs- und Anpassungswettbewerb richten sich die Preise nicht nach den Kosten, sondern nach der Knappheit: Es treten Unterkosten- und Überkostenpreise auf.- V. Wirtschaftliche Entwicklung setzt voraus, daß die Unternehmen die Aktualität des Ertragsgesetzes und die privaten Haushalte die Aktualität der Gossenschen Gesetze aufheben.- VI. Der Mehrwert, der durch die wirtschaftliche Entwicklung entsteht, wird durch die Entwicklungsinvestitionen hervorgerufen und durch die Bedarfsentwicklung erhalten — Wachstum und Entwicklung sind verschiedene Tatbestände.- VII. Die Entwicklungs- und Anpassungsprozesse der Marktwirtschaft werden durch Unternehmenspolitik und Verbraucherpolitik gestaltet.- VIII. Wettbewerb ist nicht allein durch die Menge der Marktteilnehmer bestimmbar. Neben der Quantität ist eine spezifische Qualität erforderlich, wenn der Wettbewerb nicht entarten soll: die Freiheit der Partnerwahl.- IX. In Volkswirtschaften, die sich in Zeit und Raum anpassen und entwickeln, bleiben ökonomische Wertungen nicht konstant.- X. Ricardos Theorie der komparativen Kosten ist weder im Entwicklungs- noch imAnpassungswettbewerb relevant.- 2. Kapitel: Beschäftigungsproblematik in der sich entwickelnden Marktwirtschaft.- XI. Beschäftigungspolitisch ist wesentlich, daß es in Marktwirtschaften neben Ricardo-Gütern auch Schumpeter-Güter gibt, die primär nach ihrer Knappheit bezahlt werden.- XII. In sich entwickelnden Marktwirtschaften verursachen hohe Gewinn- und progressive Einkommensteuern Arbeitslosigkeit.- XIII. Der Außenhandel beeinflußt Entwicklung und Beschäftigung.- XIV. Die bisherigen Beschäftigungstheorien erfassen nur Teilaspekte der Beschäftigungsproblematik.- 3. Kapitel: Die Wirtschaft ist kein Naturphänomen, sondern ein Werk des Menschen.- XV. Wie klassische und neoklassische Ökonomen die Wirtschaftstheorie in eine „Naturwissenschaft“ verwandelten.- XVI. Die Wirtschaft ist kein Naturprodukt, sondern ein Werk des menschlichen Geistes. In der Wirtschaftstheorie gibt es daher ebenso wie in anderen Sozialwissenschaften keine Naturgesetze und keine Automatismen.- XVII. Wird die Marktwirtschaft als Anpassung und Entwicklung analysiert, entfällt die Unterscheidung in Mikro- und Makrotheorie und die Nationalökonomie wird wieder zur Einheit.- Anhang: Entwicklungstheoretische Vorschläge zur Erhaltung der sozialen Marktwirtschaft.


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