Arnold | Hanns-Josef Ortheil | Buch | 978-3-68930-188-0 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 251, 115 Seiten, Format (B × H): 146 mm x 227 mm, Gewicht: 198 g

Reihe: TEXT+KRITIK

Arnold

Hanns-Josef Ortheil


1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-68930-188-0
Verlag: Edition Text + Kritik

Buch, Deutsch, Band 251, 115 Seiten, Format (B × H): 146 mm x 227 mm, Gewicht: 198 g

Reihe: TEXT+KRITIK

ISBN: 978-3-68930-188-0
Verlag: Edition Text + Kritik


"Das Schreiben […] ist für mich die einzige Art und Weise, endlich in einen intensiveren Kontakt mit der Welt zu treten und sie zu verstehen." Hanns-Josef Ortheil: "Der Stift und das Papier"
Hanns-Josef Ortheil ist seit mehr als 40 Jahren einer der erfolgreichsten deutschen Autoren. Seine Bandbreite reicht von den Zeitromanen der 1980/90er Jahre über Familienromane und historische Romane bis zur Reiseliteratur und zur Wiederbelebung des Liebesromans, der ironisch den Liebesdiskurs seit Goethes "Werther" revidiert. Verschiedene Themenfelder der Gegenwartsliteratur, wie der Erinnerungsdiskurs, erfahren über Ortheils Texte entscheidende Anstöße, so etwa die Reflexion über Langzeitfolgen von Kriegstraumata. Sein archivarisches Großprojekt darf als einzigartig in der Gegenwartsliteratur gelten.
Von den ersten Texten an entwirft Ortheil ein autofiktionales poetologisches Universum, das zentral um die Familientrias von Mutter, Vater und Sohn kreist. Alle genannten Textgruppen sind ebenfalls in Dreierformation erschienen. Seine Stellung im literarischen Feld wird durch den Kontext seiner Dozentur für Poetik in Hildesheim neu reflektiert. Ein Gespräch mit den Herausgebern über seine intellektuelle Einflussgeschichte, "Wo ich herkomme", beschließt das Heft.

Im Mittelpunkt der bereits 1962 gegründeten Zeitschrift für Literatur TEXT+KRITIK stehen Autorinnen und Autoren sowie aktuelle Themen der deutschsprachigen Literatur, vor allem der Gegenwart, aber auch der Literaturgeschichte – die Spannweite reicht von Martin Luther über Juli Zeh bis hin zu Mangas, Comics und Graphic Novels und zu Fragen digitaler Literatur und künstlicher Intelligenz. TEXT+KRITIK vermittelt Literatur, macht mit Analysen und kritischen Essays Lust auf Lektüre und richtet sich an alle, die an literarischen Fragen interessiert sind und sich mit Literatur beschäftigen. Die Herausgebenden und Beitragenden der Reihe sind ausgewiesene Fachleute aus Wissenschaft, Journalismus und Kulturvermittlung sowie die Autorinnen und Autoren selbst.

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Weitere Infos & Material


Caroline Kartenbeck
Ein Dasein erst durch die Schrift. Autofiktionales Schreiben bei Hanns-Josef Ortheil

Friedhelm Marx
Von Stefan Andres und Marie Luise Kaschnitz. Zu den Ursprüngen von Ortheils Autorpoetik

Michael Braun
Ausnahmen von der Regel? Hanns-Josef Ortheils kleine Formen

Hektor Haarkötter
Dicht am Leben schreiben. Notieren als zentrale Schreibpraxis und existenzielle Kommunikationsart bei Hanns-Josef Ortheil

Heinz-Peter Preußer
Der Kosmos der Schrift ? zwischen Selbstfindung, Weltdeutung und Selbstbehauptung im literarischen Feld. Ein Versuch über Hanns-Josef Ortheil als Erfolgsautor

Julia Schöll
Kunst der Sinne. Italien(vor)bilder in den historischen Künstlerromanen Hanns-Josef Ortheils

Helmut Schmitz
Sprezzatura: Eine Poetik der Nonchalance. Kommentar zur Figuration des Italienischen in Ortheils "Die große Liebe"

Katarzyna Grzywka-Kolago
"… als verlangte diese Stadt, sich täglich an sie zu erinnern". Venedig im Roman "Der von den Löwen träumte" von Hanns-Josef Ortheil

Erich Garhammer
Glaubensmomente. Ein Theologe liest Hanns-Josef Ortheil

Denis Scheck
"Tischlein-Deck-Dich". Über die kulinarischen Qualitäten der Prosa des Hanns-Josef Ortheil

Heinz-Peter Preußer / Helmut Schmitz
Wo ich herkomme. Ein Gespräch mit Hanns-Josef Ortheil über seine intellektuelle Einflussgeschichte

Bibliografie

Notizen


Preußer, Heinz-Peter
Heinz-Peter Preußer ist Professor an der Universität Bielefeld und unterrichtet "Theorie und Geschichte der Medien, Gegenwartsliteratur".

Schmitz, Helmut
Helmut Schmitz ist Professor für Deutsche Literatur an der School of Modern Languages and Cultures der University of Warwick, Großbritannien.



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