Astell / Meyer | Reflexionen und Vorschläge | Buch | 978-3-928089-28-9 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 10, 354 Seiten, PB, Format (B × H): 210 mm x 130 mm, Gewicht: 450 g

Reihe: Philosophinnen

Astell / Meyer

Reflexionen und Vorschläge

Eine Stimme der englischen Restauration
Erscheinungsjahr 2000
ISBN: 978-3-928089-28-9
Verlag: ein-FACH-verlag

Eine Stimme der englischen Restauration

Buch, Deutsch, Band 10, 354 Seiten, PB, Format (B × H): 210 mm x 130 mm, Gewicht: 450 g

Reihe: Philosophinnen

ISBN: 978-3-928089-28-9
Verlag: ein-FACH-verlag


Die englische Philosophin und Feministin Mary Astell gehört zu den wenigen Denkerinnen der frühen Aufklärung des 17. Jahrhunderts. Gegen die Kritik der meisten Aufklärer hat sie ein Bildungskonzept für Frauen entwickelt. Nicht die Männer sollten Lehrmeister des 'schwachen' Geschlechts sein, sondern die Frauen selbst.
Astells Haupttexte, A Serious Proposal to the Ladies und Some Reflections upon Marriage, liegen bislang nur zum Teil in einer neuen englischsprachigen Version vor. Mit der Übersetzung ins Deutsche sollen die kritischen Texte dieser frühen Aufklärerin einem modernen Publikum zugänglich gemacht werden. Versehen mit einem einführenden Teil, der Astells Leben und ihre Zeit anschaulich machen, liefert der Titel ein spannendes Zeitzeugnis.

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Weitere Infos & Material


Astell, Mary
Mary Astell wurde 1666 in Newcastle upon Tyne geboren. Nach dem frühen Tod ihres Vaters war ihre finanzielle Lage unsicher, doch sie erhielt durch familiäre Kontakte eine solide Bildung, insbesondere in Philosophie und Theologie.

In den 1680er-Jahren zog sie nach London, wo sie sich in intellektuellen Kreisen bewegte und begann, ihre Ideen zu veröffentlichen. Bekannt wurde sie vor allem durch ihr Werk “A Serious Proposal to the Ladies” (1694), in dem sie die Einrichtung von Bildungsinstitutionen für Frauen forderte. Sie argumentierte, dass Frauen die gleichen geistigen Fähigkeiten wie Männer besitzen und daher auch Zugang zu Bildung erhalten sollten.

In ihrem späteren Werk “Some Reflections upon Marriage” (1700) kritisierte sie die rechtliche und soziale Stellung von Frauen in der Ehe und stellte grundlegende Fragen zu Macht und Gleichberechtigung.

Astell war stark vom Denken von René Descartes beeinflusst, entwickelte jedoch eigenständige Positionen, insbesondere im Hinblick auf Moral und Religion.

Trotz ihrer progressiven Ideen lebte sie selbst ein eher zurückgezogenes Leben und engagierte sich auch in religiösen und wohltätigen Projekten. Heute gilt sie als eine der wichtigsten frühen Vertreterinnen feministischer Philosophie.

Mary Astell starb 1731 in London.



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