Buch, Deutsch, 275 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 230 mm, Gewicht: 500 g
Reihe: ISSN
Bundesrepublik und DDR auf dem KSZE-Folgetreffen in Wien, 1986-1989
Buch, Deutsch, 275 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 230 mm, Gewicht: 500 g
Reihe: ISSN
ISBN: 978-3-11-165565-9
Verlag: De Gruyter
Das KSZE-Folgetreffen in Wien (1986-1989) bildete die abschließende Phase eines Prozesses, der 1973 mit der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa in Helsinki begonnen hatte. Willi Schrenk untersucht die KSZE-Politik der deutschen Staaten während der Wiener Folgekonferenz und das komplexe Verhältnis zwischen Bonn und Ost-Berlin.
Der Fokus liegt dabei auf den Problemen, die eine spezifische Brisanz für die deutsch-deutschen Beziehungen hatten. Dazu zählten etwa der umstrittene Mindestumtausch an der innerdeutschen Grenze, die Debatte über eine Legalisierung von Helsinki-Gruppen in der DDR sowie die Verhandlungen zum Thema Freizügigkeit.
Die Wiener Folgekonferenz stellte einen Wendepunkt sowohl in den deutsch-deutschen Beziehungen als auch in der KSZE-Politik beider Staaten dar. So musste die DDR Zugeständnisse akzeptieren, die vor dem Treffen noch undenkbar gewesen waren. Im Gegensatz dazu sah die Bundesrepublik in den Ergebnissen einen Erfolg: Hinsichtlich der Vereinbarungen im humanitären Bereich übertraf ein Abschlussdokument der KSZE erstmals die bilateralen Absprachen mit der DDR.




