Buch, Deutsch, 160 Seiten, KART, Format (B × H): 130 mm x 210 mm, Gewicht: 1 g
Reihe: Blaue Reihe
Eine Meditation
Buch, Deutsch, 160 Seiten, KART, Format (B × H): 130 mm x 210 mm, Gewicht: 1 g
Reihe: Blaue Reihe
ISBN: 978-3-7873-5073-5
Verlag: Meiner Felix Verlag GmbH
Nur die deutsche Sprache kennt das Wort 'Weltuntergang'. Anderswo spricht man von der Apokalypse und vom Ende der Welt. Das Konzept tritt in seiner modernen Fassung mit Oswald Spenglers Kulturtheorie auf den Plan, wird durch den Abwurf der nuklearen Bombe zur realen Möglichkeit und pluralisiert sich in Form verschiedener 'Enden' ab der Mitte des 20. Jahrhunderts. Seit 1945 scheint jede Gegenwart bestimmt durch andere denkbare Untergangsszenarien. Die Endzeiterwartung des frühen Christentums – Apokalypse als Erlösung – scheint uns heute aufgrund vieler materieller Drohszenarien fremd geworden. Zu Recht?
Manche Untergangserzähler, um die es in diesem Buch geht – Theodor Lessing, Maurice Blanchot, Günther Anders, Francis Fukuyama –, hatten eines nicht bedacht: Die Welt geht im Kleinen ständig unter, das kann man als notwendige Bedingung eines Wandels in Richtung des Besseren verstehen. Dieses Buch lädt dazu ein, einen Denkweg mitzugehen, der einige Gewissheiten in Frage stellt. Es will keine Analyse oder Deutung aktueller Untergangsszenarien und -ängste sein. Aber der Autor kann zeigen, wieso es auch heute Gründe genug zur Hoffnung gibt. Denn klar ist: Die Welt bleibt nie, wie sie war. Der Wandel ist Teil ihres Wesens. Ihr Ende nicht.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Religionswissenschaft Religionswissenschaft Allgemein Religionsphilosophie, Philosophische Theologie
- Geisteswissenschaften Philosophie Geschichte der Westlichen Philosophie
- Geisteswissenschaften Philosophie Sozialphilosophie, Politische Philosophie
- Geisteswissenschaften Christentum, Christliche Theologie Christentum/Christliche Theologie Allgemein




