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Buch, Deutsch, Band 1878, 356 Seiten, Format (B × H): 110 mm x 176 mm, Gewicht: 223 g
Buch, Deutsch, Band 1878, 356 Seiten, Format (B × H): 110 mm x 176 mm, Gewicht: 223 g
Reihe: suhrkamp taschenbücher wissenschaft
ISBN: 978-3-518-29478-9
Verlag: Suhrkamp Verlag AG
Diese Frühschrift des fast schon klassischen russischen Kulturphilosophen Michail M. Bachtin, auf den so wichtige literaturtheoretische Konzepte wie Dialogizität, Polyphonie und Karnevalismus zurückgehen, ist der Schlüssel zu seinem gesamten Werk. Ihr Gegenstand ist ein bislang kaum untersuchtes Thema der Kunst- und Literaturwissenschaft: das Verhältnis zwischen dem Künstler bzw. Verfasser und der Hauptfigur – dem Helden – eines Werkes. Anhand dieses Verhältnisses erörtert der erst ein halbes Jahrhundert nach seiner Entstehung in russischer Sprache veröffentlichte Essay die philosophischen und kulturellen Voraussetzungen der Beziehung zwischen dem Ich und einem von ihm wahrgenommenen Anderen. Der Band enthält eine Einleitung, einen ausführlichen Kommentar sowie ein Nachwort der Herausgeber.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
Weitere Infos & Material
Der philosophische Kontext von Bachtins Frühwerk
Autor und Held in der ästhetischen Tätigkeit
Das Thema und seine Intonation durch Autor und Held
Das Problem der Beziehung des Autors zum Helden
Die räumliche Form des Helden
Das zeitliche Ganze des Helden (das Problem des inneren Menschen – der Seele)
Das Sinnganze des Helden
Das Problem des Autors
Das Problem von Autor und Held in der russischen Literatur
Stellenkommentar
Bachtins Philosophie der ästhetischen Handlung und ihre Aktualität
Bachtins langer Weg zum deutschen Leser
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