Ballard | Millennium People | Buch | 978-3-0358-0045-6 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 360 Seiten, Format (B × H): 128 mm x 200 mm, Gewicht: 429 g

Reihe: Literatur

Ballard

Millennium People


1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-0358-0045-6
Verlag: Diaphanes Verlag

Buch, Deutsch, 360 Seiten, Format (B × H): 128 mm x 200 mm, Gewicht: 429 g

Reihe: Literatur

ISBN: 978-3-0358-0045-6
Verlag: Diaphanes Verlag


Nachdem seine Ex-Frau bei einem Bombenanschlag am Flughafen Heathrow getötet wurde, begibt sich der Psychologe David Markham auf die Suche nach den wahren Motiven in ein zeitgenössisches Herz der Finsternis: Chelsea Marina – eine Mittelklassesiedlung in London, deren Bewohner, angeführt von einem enigmatischen Kinderarzt und einer exzentrischen Filmdozentin, gegen ihre eigenen Lebensentwürfe rebellieren. Im Visier der verzweifelten Revolte stehen Reisebüros, Einkaufszentren, Katzenausstellungen, Videotheken, Parkuhren, Immobilienbüros, und die für bildungsbürgerliche Abgrenzung so integralen Museen und Kulturinstitutionen der Stadt. Gelangweilt von ihrem Pflichtprogramm, empört über steigende Kosten und neue Parkverbotszonen führt sich die Mittelklasse dabei selbst ad absurdum und sieht sich als neues Proletariat, eine Revolte gegen die existenzielle Leere anzettelnd, die in ihren vom Konsumismus verödeten Habitaten umso greller scheint.

Im zentralen Roman seiner späten Gegenwarts-Tetralogie kehrt Ballard die unterschwellige Selbstverachtung einer gesellschaftlichen Generation nach außen und entlarvt, wie sich Konformität in Nihilismus verkehren kann.

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Weitere Infos & Material


Ballard, J. G.
J.G. Ballard begann als Science-Fiction-Autor in den späten 1950er-Jahren, ging aber schon sehr bald andere Wege, da die Zukunft für ihn nicht im 'outer space', sondern im 'inner space' lag. In den 1970ern veröffentlichte er 'Crash' (verfilmt von David Cronenberg), 'High-Rise' und 'Betoninsel', später 'Empire of the Sun' (verfilmt von Stephen Spielberg) und weitere Romane über die Auswirkungen technologischer und architektonischer Entwicklungen auf die Gesellschaft, mit denen er seiner Zeit immer weit voraus war.

J.G. Ballard begann als Science-Fiction-Autor in den späten 1950er-Jahren, ging aber schon sehr bald andere Wege, da die Zukunft für ihn nicht im 'outer space', sondern im 'inner space' lag. In den 1970ern veröffentlichte er 'Crash' (verfilmt von David Cronenberg), 'High-Rise' und 'Concrete Island', später 'Empire of the Sun' (verfilmt von Stephen Spielberg) und weitere Romane über die Auswirkungen technologischer und architektonischer Entwicklungen auf die Gesellschaft, mit denen er seiner Zeit immer weit voraus war.



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