Bauer | Schreiben über den Holocaust | Buch | 978-3-8382-0587-8 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 6, 110 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm

Reihe: Literatur und Kultur im mittleren und östlichen Europa

Bauer

Schreiben über den Holocaust

Zur literarischen Kommunikation in Marian Pankowskis Erzählung "Nie ma Zydowki"
1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-8382-0587-8
Verlag: ibidem

Zur literarischen Kommunikation in Marian Pankowskis Erzählung "Nie ma Zydowki"

Buch, Deutsch, Band 6, 110 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm

Reihe: Literatur und Kultur im mittleren und östlichen Europa

ISBN: 978-3-8382-0587-8
Verlag: ibidem


Der polnische Autor Marian Pankowski (1919-2011) und sein literarischer Beitrag zum Holocaust-Diskurs sind der deutschsprachigen Öffentlichkeit bislang leider nur wenig bekannt. Mit ihrer vorliegenden Studie leistet Iris Bauer einen Beitrag dazu, dass Pankowski auch hier stärkere Beachtung zuteilwird.
Bei Pankowski überzeugt insbesondere sein Umgang mit der Geschichte, mit seiner persönlichen Erfahrung und wie sie in seinen Erzählungen durch den Weitblick der Reflexion, das Einbeziehen der Marginalität sowie eine Sprache über den Holocaust, die jede und jeden anspricht, literarisiert wird. Seine Erzählung Nie ma Zydówki kann als Quintessenz seiner Auseinandersetzung mit dem Holocaust gelesen und als neue Etappe für die kontroverse Aufarbeitung des Schreibens über den Holocaust betrachtet werden. Zudem besticht der Text durch seine Aktualität im Hier und Jetzt unserer Gegenwart, sodass wir es mit einem Text zu tun haben, der auch ein junges Publikum anspricht, also diejenigen Leser_innen, die erst heute mit dem Holocaust konfrontiert werden.

Iris Bauer rückt den Umgang Pankowskis mit der Geschichte des Holocaust und seine besonderen literarischen Strategien, sein enttabuisierendes Schreiben in den Fokus. Durch die Verknüpfung verschiedener Ansätze innerhalb der literarischen Kommunikation gelingt es Bauer herauszuarbeiten, wie Nie ma Zydówki an Kommunikationen anknüpft, Kommunikation reflektiert und Gebrauch von ihr macht.
Die Studie erleichtert den Zugang zur komplexen Erzählweise Pankowskis und bettet diese in den aktuellen Diskurs über Holocaust-Literatur, ihre Grenzen und Herausforderungen ein.

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Weitere Infos & Material


Iris Bauer studiert in Leipzig Westslawistik und Geschichte; Forschungsaufenthalte in Prag und Wroclaw. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der zeitgenössischen polnischen Literatur zur jüdischen Thematik und zur Literatur über den Holocaust.



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