Baumann | ... und es kamen auch Frauen | Buch | 978-3-03777-139-6 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 192 Seiten, PB, Format (B × H): 155 mm x 225 mm, Gewicht: 320 g

Reihe: Geschlechterfragen

Baumann

... und es kamen auch Frauen

Engagement italienischer Migrantinnen in Politik und Gesellschaft der Nachkriegsschweiz
Erscheinungsjahr 2014
ISBN: 978-3-03777-139-6
Verlag: Seismo Verlag

Engagement italienischer Migrantinnen in Politik und Gesellschaft der Nachkriegsschweiz

Buch, Deutsch, 192 Seiten, PB, Format (B × H): 155 mm x 225 mm, Gewicht: 320 g

Reihe: Geschlechterfragen

ISBN: 978-3-03777-139-6
Verlag: Seismo Verlag


Fragen entlang der Schnittstellen von Migration, Bürgerrechten und Geschlecht stehen bis heute im Brennpunkt öffentlicher Debatten. Italienische Migrantinnen haben dazu einen gewichtigen Beitrag geleistet. In Medien und politischen Debatten begegnen uns Migrantinnen meist als passiv nachreisende Ehefrauen und Mütter, als Hüterinnen von Tradition und der 'Kultur' ihrer Herkunftsländer unterworfen. Diese Studie bietet eine andere Perspektive. Sie zeigt Migrantinnen als Handelnde, als soziale und politische Akteurinnen, die das Einwanderungsland Schweiz mitgestalteten und prägten. Das Buch beleuchtet die Entstehung und Entwicklung eines frauenspezifischen Engagements in der bedeutendsten Organisation italienischer MigrantInnen in der Schweiz: der Federazione delle Colonie Libere Italiane in Svizzera (FCLIS). Tausende von Italienerinnen lebten und arbeiteten in der Schweiz der 1960er und 1970er Jahre – und blieben von der Öffentlichkeit doch ungesehen und ungehört. In der FCLIS aktive Migrantinnen versuchten diese Unsichtbarkeit zu durchbrechen. Sie lösten sich aus dem Schatten des 'männlichen Arbeiters' und entwickelten eigene Strategien, um ihre Rechte als Frauen, Arbeiterinnen und Ausländerinnen zu verbessern. Was waren ihre Kritikpunkte und Forderungen? Wo trafen sie mit ihren Anliegen auf Unterstützung und wo auf Gegenwehr? Das Buch thematisiert das soziale und politische Engagement italienischer Migrantinnen rund um Themen wie die Rechte arbeitender Frauen und Mütter, Bildungschancen für ausländische Kinder, gesellschaftliche Teilhabe und politische Mitsprache von MigrantInnen. Aufgezeigt werden auch die vielfältigen Aktivitäten – wie Kongresse, Petitionen, Manifeste – mit denen Migrantinnen ihren Anliegen Ausdruck verliehen.

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Zielgruppe


Sozial- und GeisteswissenschaftlerInnen mit einem Interesse an der Schnittstelle von Migrations- und Geschlechterforschung. Im Sozial- und Bildungsbereich Tätige, VertreterInnen aus Politik, Gesellschaft und Kultur


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Sarah Baumann arbeitet als Diplomassistentin im Bereich Zeitgeschichte an der Universität Freiburg. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören historische Migrationsforschung, Geschlechter- und Sexualitätsgeschichte. Aktuell forscht sie zur Geschichte der Prostitution in der Nachkriegsschweiz.



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