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aufgrund unseres Sommerfestes sind wir am 03. September 2026 bis 14 Uhr erreichbar. Am 04. September 2026 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Ihr Team von Sack Fachmedien
Medienkombination, Deutsch, Band 43, 320 Seiten, Enthält eine Printausgabe und ein eBook, Format (B × H): 155 mm x 230 mm
Reform und Gesetzgebung seit 1870
Medienkombination, Deutsch, Band 43, 320 Seiten, Enthält eine Printausgabe und ein eBook, Format (B × H): 155 mm x 230 mm
Reihe: Juristische Zeitgeschichte / Abteilung 3
ISBN: 978-3-11-030353-7
Verlag: De Gruyter
- untersucht erstmals zusammenhängend von 1870 bis zur Gegenwart die Reformdiskussion und Gesetzgebung der Inzeststraftatbestände des § 173 StGB
Gegenstand der vorliegenden Abhandlung ist die Reformdiskussion und Gesetzgebung der Inzeststraftatbestände des § 173 StGB, erstmals zusammenhängend dargestellt von 1870 bis zur Gegenwart. In einer chronologischen Untersuchung werden die einzelnen Reformbemühungen sowie die verschiedenen Gesetzesinitiativen und Gesetzesänderungen dargestellt und somit die maßgeblichen Argumente, Begründungen, Hintergründe und Motive für die Inzeststraftatbestände in der jeweiligen Epoche herausgearbeitet. Das verwendete Quellenmaterial setzt sich aus veröffentlichten und auch aus unveröffentlichten Quellen zusammen.
Der Verfasser zeichnet die Historie der Inzeststraftatbestände in der deutschen Strafgesetzgebung nach, was für das Verständnis und der Auseinandersetzung mit der Strafnorm des heutigen § 173 StGB für unabdinglich gehalten wird. Der Verfasser kommt zu dem Ergebnis, dass über die Legitimation der Inzeststraftatbestände teilweise keine oder nur ungefähre, jedenfalls überwiegend wechselnde Vorstellungen gemacht worden sind und die Argumente der Sittenwidrigkeit und des Moralschutzes kontinuierlich zur Begründung der Inzeststrafbarkeit herangezogen worden sind.
Zielgruppe
Wissenschaftler, Institute, Bibliotheken




