Buch, Deutsch, 291 Seiten, PB, Format (B × H): 135 mm x 208 mm
Das Denken von Novalis, Wordsworth und Thoreau als Grundlegung der Ökologischen Ökonomik
Buch, Deutsch, 291 Seiten, PB, Format (B × H): 135 mm x 208 mm
ISBN: 978-3-89518-439-0
Verlag: Metropolis
Die Romantiker erfahren hierdurch in mehrfacher Hinsicht eine Neubewertung: Ihr ökonomisches Denken wird in einen Zusammenhang gestellt mit ihrem (natur)philosophischen Denken und verdeutlicht, dass es erst so umfassend verstanden werden kann. Weiter wird das ökonomische Denken der Romantiker als ein wirtschaftsphilosophisches charakterisiert, und die von ihnen thematisierte Frage nach der Bedeutung der Wirtschaft für die Natur als ein wichtiger und originärer Beitrag zur wirtschaftsphilosophischen Tradition verstanden. Im Rahmen der Geschichte des ökonomischen Denkens wird den Romantikern insofern eine neue Stellung zugemessen, als sie das Verhältnis von Wirtschaft und Natur explizit thematisieren. Ihnen kommt so eine zentrale Rolle in einer Ideengeschichte der Ökologischen Ökonomik zu.
Die Überlegungen der Romantiker zum Verhältnis von Wirtschaft und Natur werden schließlich fruchtbar gemacht für offene konzeptionelle Fragen im Bereich der Ökologischen Ökonomik. Dies betrifft insbesondere die Frage nach dem Verständnis der Natur und des (wirtschaftenden) Menschen, welches dieser Forschung zugrunde liegt. Vor dem Hintergrund des romantischen Denkens werden vorhandene Ansätze in der Ökologischen Ökonomik kritisch reflektiert und ein neuer Ansatz zum Verständnis des Menschen und der Natur als Basis ökologisch-ökonomischer Forschung entworfen.




