Bennett | Dark World – Im Fadenkreuz | Buch | 978-3-98595-743-9 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 1, 392 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 581 g

Reihe: Dark World

Bennett

Dark World – Im Fadenkreuz


1. Auflage 2023
ISBN: 978-3-98595-743-9
Verlag: Nova MD

Buch, Deutsch, Band 1, 392 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 581 g

Reihe: Dark World

ISBN: 978-3-98595-743-9
Verlag: Nova MD


Andrew und seine Partnerin Lyudmila Escobar erfahren von der Existenz einer Verschwörung unvorstellbaren Ausmaßes und werden dabei zur Zielscheibe der US-Regierung. Mit allen Mitteln sollen die beiden aus dem Weg geräumt werden. Wenn sie überleben wollen, bleibt ihnen nur eine Option: Sie müssen kämpfen!

"Im Fadenkreuz" ist der spannungsgeladene Auftakt der Dark World-Reihe, die sich mit Verschwörungstheorien rund um die New World Order beschäftigt. Der Leser begleitet die beiden US-Army-Offiziere Andrew Conway und Lyudmila Escobar in ihrem Kampf gegen die Machenschaften einer machtbesessenen Regierung.

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Leseprobe.

Alles geschah furchtbar schnell.
Zuerst hörte Martin eine Explosion und wie dabei die Haustür mit einem derben Krachen aus ihrer Verankerung gerissen wurde. Erschrocken schnellte er von seinem Arbeitssessel hoch, um nachzusehen.
House Springs war ein kleiner, friedlicher Ort, und Einbrecher aus St. Louis machten sich für gewöhnlich nicht die Mühe, so weit zu fahren. Noch nie hatte es einen nennenswerten Einbruch gegeben. Vor Jahren waren ein paar Jugendliche durch ein offenes Fenster eingestiegen und hatten die untere Etage auf der Suche nach Alkohol und Zigaretten verwüstet zurückgelassen. Der Schaden hatte sich dabei in Grenzen gehalten und das Schlimmste an dem Einbruch waren die darauffolgenden Telefonate mit der Versicherung gewesen.
Martin erreichte die verschlossene Arbeitszimmertür. Er hätte schwören können, dass er jemanden die Treppen hinaufeilen hörte. Seine Hand wanderte zur Türklinke und bekam diese weitaus schneller zu fassen als vorgesehen. Die Tür wurde ihm entgegengeschlagen. Sein ausgestreckter Arm wurde schmerzhaft zurückgestoßen. Vor ihm erschien ein Mann, er war vollkommen in Schwarz gekleidet und versteckte sein Gesicht unter einer weiten Kapuze. Einzig seine finsteren Augen offenbarten sich hinter den dunklen Schatten seines Antlitzes. Er knurrte, bleckte die Zähne und kam hastig näher.
»Was w–«
Martin traf ein fester Faustschlag. Mitten ins Gesicht. Benommen taumelte er rückwärts. Er versuchte, das Ungleichgewicht zu kompensieren – aber mit einmal machten sich seine einundsechzig Jahre deutlich bemerkbar. Er verlor den Halt unter den Füßen; fiel ungebremst auf den Rücken. Sein Gesicht war zunehmend wie gelähmt und im gesamten Körper entfaltete sich ein beißender Schmerz.
›Was wollen Sie?‹, komplettierte er die Frage im Geiste, die er ursprünglich an den Fremden richten wollte, bevor dieser ihm die Nase zertrümmert hatte. Doch nur ein kraftloses Krächzen kam über seine tauben Lippen.
Mit weit aufgerissenen Augen lag er auf dem Holzparkett. Ein Nagelmeer durchstach seinen kompletten Rücken. Trotzdem war er noch in der Lage festzustellen, dass sich inzwischen drei Personen um ihn herum versammelt hatten. Sie starrten zu ihm herab, als überlegten sie, was sie nur mit dieser niederen Kreatur am Boden anstellen sollten.
Martin zeigte eine seltsame Reaktion, die keinesfalls beabsichtigt gewesen war. Sein Brustkorb vibrierte so heftig, dass er ihn zum Lachen zwang. Die Männer blickten nur ungläubig und er schenkte ihnen ein hämisches Grinsen, als wolle er damit ausdrücken, dass sie ihm gar nichts Schlimmeres mehr antun konnten. Dies war jedoch ein großer Fehler.
Zwei Dinge nahm er noch wahr.
Den Abgabetermin der Werbeartikel für die neue Marketingkampagne von Taylor’s Chicken, an deren Design er vor wenigen Minuten noch gearbeitet hatte, könne er höchstwahrscheinlich nicht einhalten. Das Restaurant hatte sich eine unmögliche Aufgabe gestellt und konkurrierte gegen Fast Food Riesen wie Hardee’s, KFC und Captain D’s, deren Filialen auf der gegenüberliegenden Straßenseite in ihrer ganzen Pracht erstrahlten. Es glich einem Wunder, dass sich Taylor’s Chicken überhaupt so lange über Wasser hielt. Service und Einrichtung waren zwar beispiellos, dennoch war House Springs der falsche Ort zum Eröffnen eines Schnellimbisses. Nun bekam der alte Taylor keine neuen Werbeprospekte, Gutscheine und Plakate für den Umkreis von St. Louis und musste sich ohne Martins kreative Ideen dem schier unendlichen Druck der Konkurrenten stellen.
Die zweite Sache war das Klingeln des Telefons. Er hörte es drei- oder viermal. Der Anrufer war zweifellos energisch.
Martin sah, wie eine geriffelte Laufsohle eines dunklen Lederschuhs etwa einen halben Meter oberhalb seinem Kopf in Position gebracht wurde. Sie verharrte einen unendlich langen Moment über ihm. Dann wurde sie wuchtig nach unten katapultiert.
Alles blieb stehen. Die Zeit erstarrte. Nicht einmal mehr die Schmerzen waren existent. Ihm wurde eiskalt. Nebel umhüllte seinen Verstand. Die Umgebung rotierte. Er war inmitten eines Hurrikans. Dann wurde er verschlungen vom schwarzen Todessog.


Chris Bennett wurde 1987 in Erfurt geboren. In der thüringischen Landeshauptstadt genoss er eine wundervolle Kindheit, 1995 zog seine Familie dann nach Wiegendorf, einem kleinen, idyllischen Dorf. Er ist gelernter Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung und hat sich 2014 für eine Spezialisierung zum Geprüfter Bilanzbuchhalter entschieden. Er ist dem Transportwesen treu geblieben und arbeitet als Hauptbuchhalter für ein aufstrebendes Eisenbahnverkehrsunternehmen. Schon im Alter von neun Jahren schrieb Chris erste Kurzgeschichten. Heute veröffentlicht er neben Thrillern auch Bücher in den Bereichen Fantasy, Dystopie und Science Fiction.



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