Kommunikationstheoretische Überlegungen zur Literaturhistoriographie. Mit einer Fallstudie zur Goethe-Rezeption des Jungen Deutschland
Buch, Deutsch, 222 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 301 g
ISBN: 978-3-531-12747-7
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Niklas Luhmanns Systemtheorie ist heute eines der zentralen Themen in der literaturwissenschaftlichen Diskussion. Unterbelichtet ist dabei freilich bislang der spezifisch differenztheoretische Charakter von Luhmanns Auffassung gesellschaftlicher Kommunikation geblieben. Dieser Aspekt wird hier fruchtbar gemacht und mit textanalytischen Verfahren der funktionalistischen Sprachphilosophie (J. L. Austin, L. Wittgenstein) verbunden. In einer Fallstudie zur Goethe-Rezeption des Jungen Deutschland werden die literaturhistoriographischen Implikationen dieses Verständnisses von Kommunikation illustriert.
Zielgruppe
Research
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Vorbemerkung.- I. Die Diskontinuität der Geschichte und die Kontingenz der Kommunikation.- 1. Textualismus, Kontextualismus, Funktionalismus: Die theoretischen Einsichten von Quentin Skinner und Thomas Nipperdey.- 2. Kommunikation als Differenz: Der Kommunikationsbegriff Niklas Luhmanns.- 3. Literaturhistoriographische Schlußfolgerungen.- II. Fallstudie: Die Goethe-Rezeption des Jungen Deutschland.- 1. Zur Kritik am methodischen Ansatz einiger repräsentativer Untersuchungen zum Jungen Deutschland.- 2. Heines Goethe-Rezeption in der Romantischen Schule und Ludwig Börne. Eine Denkschrift.- 3. Goethe in der Romantischen Schule.- 4. Goethe in Ludwig Börne. Eine Denkschrift.- 5. Schlußfolgerungen: Heine als Chamäleon?.- III. Ausblick.




