Bergknapp | Ärger in Organisationen | Buch | 978-3-531-13744-5 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 442 Seiten, Format (B × H): 152 mm x 229 mm, Gewicht: 644 g

Bergknapp

Ärger in Organisationen

Eine systemische Strukturanalyse
2002
ISBN: 978-3-531-13744-5
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften

Eine systemische Strukturanalyse

Buch, Deutsch, 442 Seiten, Format (B × H): 152 mm x 229 mm, Gewicht: 644 g

ISBN: 978-3-531-13744-5
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften


Für ein umfassendes Verständnis von Ärger im Handlungsfeld "Organisation" greift die immer noch dominierende individualpsychologische Sichtweise zu kurz. Durch die Integration von psychologischen, soziologischen und organisationstheoretischen Ansätzen wird in dieser Arbeit ein theoretischer Aussagenzusammenhang entwickelt, der neue Hinsichten auf Ärger-Episoden in Organisationen ermöglicht. Es wird deutlich, dass Ärger nicht länger als eine auf Individuen beschränkte Randerscheinung oder irrationale Störgröße in einem ansonsten rational funktionierenden Kooperationszusammenhang gesehen werden kann. Da Selbstorganisation, wie sie moderne Organisationen anstreben, nicht zuletzt Konfliktmanagement ist, wird Ärgermanagement zu einer nicht zu unterschätzenden Selbstorganisations-Ressource von Teams.

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1. Einleitung.- 1.1 Zur Relevanz von Ärger in Organisationen.- 1.2 Zielsetzung der Arbeit.- 1.3 Aufbau und roter Faden.- 2. Ärger — eine erste Annäherung.- 2.1 Zum Stand der Emotionspsychologie.- 2.2 Ist Ärger eine Basisemotion?.- 2.3 Ärger aus der Perspektive des Komponentenmodells der Emotionen.- 2.4 Fazit.- 2.5 Kritik am Komponentenmodell.- 3. Strukturmodell der Emotionen.- 3.1 Grundannahmen.- 3.2 Intensitätsvariablen.- 3.3 Die Ärger-Emotionen im Strukturmodell.- 3.4 Ärgerspezifische Attributionsprozesse.- 3.5 Ausblick.- 4. Strukturationstheorie.- 4.1 Strukturationstheorie als organisationstheoretischer Ansatz.- 4.2 Dualität der Struktur.- 4.3 Strukturanalyse.- 4.4 Handlungsanalyse.- 5. Emotionsspezifische Erweiterung der Strukturationstheorie.- 5.1 Das Mikro-Makro-Problem aus emotionssoziologischer Sicht.- 5.2 Emotionale Schemata als ‚missing link ‘der Strukturationstheorie.- 6. Die organisationale Dimension der Emotionen.- 6.1 Gesellschaft.- 6.2 Organisation.- 6.3 Interaktion.- 7. Strukturanalyse organisationaler Ärger-Interaktionen.- 7.1 Signifikation.- 7.2 Legitimation.- 7.3 Herrschaft.- 8. Schlussbetrachtung.- Personenregister.- Stichwortregister.


Dr. Andreas Bergknapp ist wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Personalwesen an der Universität Augsburg.



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