Bering / Ströter-Bender | Blicke auf die Welt | Buch | 978-3-7639-7824-3 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 165 Seiten, Format (B × H): 205 mm x 275 mm, Gewicht: 692 g

Reihe: Artificium

Bering / Ströter-Bender

Blicke auf die Welt

Zeichnungen von Kindern und Jugendlichen des 20. Jahrhunderts in Krieg und Frieden (1914-1950)
1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-7639-7824-3
Verlag: wbv Media GmbH

Zeichnungen von Kindern und Jugendlichen des 20. Jahrhunderts in Krieg und Frieden (1914-1950)

Buch, Deutsch, 165 Seiten, Format (B × H): 205 mm x 275 mm, Gewicht: 692 g

Reihe: Artificium

ISBN: 978-3-7639-7824-3
Verlag: wbv Media GmbH


In der Veröffentlichung werden Zeichnungen von Kindern und Jugendlichen aus dem 20. Jahrhundert vorgestellt. Diese Zeichnungen bieten einzigartige Einblicke in die Erfahrungen junger Menschen während Kriegs- und Verfolgungszeiten, einschließlich des Holocaust. Die Werke stellen eine Auswahl der Arbeiten dar, die von der UNESCO am 10. April 2025 in das Weltdokumentenerbe aufgenommen wurden, eine Sammlung, die auch das Tagebuch der Anne Frank enthält.

Die Arbeiten stammen aus 17 führenden Archiven und Museen in Europa und Kanada. Gemeinsam mit ihrem Forschungsnetzwerk IRAND haben Jutta Stroeter-Bender und Kunibert Bering dieses Konvolut erarbeitet, aus dem eine Auswahl in „Blicke auf die Welt" vorgestellt wird.

Die Zeichnungen zeigen, wie Kinder und Jugendliche Gewalt und Trauma verarbeiten und ihre eigene Reflexions- und Identitätssprache entwickeln. Sie dienen als Brücke zwischen Generationen und Kulturen, bewahren ein universelles kulturelles Erbe und eröffnen neue Perspektiven auf Konflikte und Frieden. Diese Zeichnungen vermitteln jedoch nicht nur die Schrecken des Krieges, sondern auch Hoffnung und den Wunsch nach einer besseren Zukunft, was sie zu wertvollen Zeugnissen der menschlichen Widerstandsfähigkeit macht.

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Weitere Infos & Material


Dank

1 Zur Einführung

2 Erster Weltkrieg

1917-1918. Werke aus der Zeichenklasse von Franz Cižek, Wien

1914-1915. Zeichnungen aus der Sammlung des Museums Elbinsel Wilhelmsburg (Hamburg)

1916. Die Kriegszeichnungen von Ernst Hopp (11 Jahre)

1914-1918. Jungenzeichnungen zum Ersten Weltkrieg Musée de Montmartre, Paris

3 Zwischen den Weltkriegen 41
1924-1929. Reformpädagogik. Die Sammlung der Volksschullehrers Wilhelm Daiber (Stein, Nürnberg)
1925. Das Schulbuch der Lehrerin Olga Raffaeli. Gemeinschaftsarbeit aus Sassari (Sardinien)

1936-1939. Zeichnungen von evakuierten Kindern aus dem Spanischen Bürgerkrieg (San Sebastián)

1936-1939. Schulzeichnungen aus dem Spanischen Bürgerkrieg (San Sebastián)

4 Zweiter Weltkrieg 59
1936-1941. Die Sammlung Adrienne Jouclard mit Zeichnungen junger Mädchen aus Paris

1940-1944. 'Die Verteidigung des Territoriums'. Schulzeichnungen aus der Sammlung Prof. Weidmann (Zürich)

5 Vertreibung und Genozid

1934-1942. Die Sammlung jüdischer Kinderzeichnungen von Julo Levin (Düsseldorf )

1941-1945. Friedl Dicker-Brandeis' Sammlung von inderzeichnungen aus dem 'Ghetto Theresienstadt' (Terezín)

1942. 'Journal de Chabannes'.Eine Jugendzeitschrift aus einem jüdischen Kinderheim (Merial de la Shoah, Paris)

1943-1944. Die Zeichnungen der Kinder aus dem Maison d'Izieu
1945-1946. Zeichnungen von jugendlichen Überlebenden der Konzentrationslager Auschwitz und Buchenwald (Zürich)

1946. Polnische Kinder- und Jugendzeichnungen zur Dokumentation der Verbrechen der Deutschen Wehrmacht, der Gestapo und der SS (Warschau)

6 Nachkriegszeit

1946. Ruinenbilder. Die Sammlung von Prof. Kurt Arnscheidt (Düsseldorf)

1945. Der Camp Föhrenwald Folder (für F. M. Wilson)

1946. Das 'Danke-Buch' für die Lebensmittelhilfe aus Irland (Saarbrücken) und Danke-Bilder für die Schweiz

1950. Friendship. Freundschaft, Amitié, Amicizia, Friendship, Filia, Ystävyys, Przyjazn: Die erste Ausgabe der Jugendzeitschrift des Pestalozzi Kinderdorfes, Trogen, Schweiz

7 Abstracts


Prof. em. Dr. Kunibert Bering: 1998 bis 2020 Lehrstuhl für die Didaktik der Bildenden Künste an der Kunstakademie Düsseldorf. Er publiziert zur Kunst des Mittelalters und der Renaissance, zur Skulptur des 20. Jahrhunderts und zur Kunstdidaktik.
Prof. em. Dr. Jutta Ströter-Bender: 2000 bis 2019 Lehrstuhl für Kunst (Malerei) und ihre Didaktik an der Universität Paderborn. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind u.a. kulturelle Bildung, historische Kinderzeichnungsforschung, die Vermittlung des UNESCO-Weltdokumentenerbes und ihr Child Art Archive in Meisenheim.
Die Autor:innen sind seit 2017 Gründer und Koordinatoren von IRAND (International Research, Archives Network Historical Children's Drawings).



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