Bernard | Die Kette der Infektionen | Buch | 978-3-10-397129-3 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 320 Seiten, Format (B × H): 133 mm x 210 mm, Gewicht: 410 g

Bernard

Die Kette der Infektionen

Zur Erzählbarkeit von Epidemien seit dem 18. Jahrhundert
1. Auflage 2023
ISBN: 978-3-10-397129-3
Verlag: S. FISCHER

Zur Erzählbarkeit von Epidemien seit dem 18. Jahrhundert

Buch, Deutsch, 320 Seiten, Format (B × H): 133 mm x 210 mm, Gewicht: 410 g

ISBN: 978-3-10-397129-3
Verlag: S. FISCHER


Die wirksame Bekämpfung von Epidemien ist an ihre Erzählbarkeit geknüpft. In seinem wegweisenden Buch untersucht Andreas Bernard diese These und fragt, inwiefern der Siegeszug der Bakteriologie im späten 19. Jahrhundert eine neue Darstellung der Ansteckungsprozesse durchgesetzt hat, deren Erzählformen noch heute gültig sind. Außerdem beschäftigt er sich mit dem Ursprung und dem Ende von Epidemien, den zwei neuralgischen Punkten der Seuchenerzählung, und der epidemiologischen Bedeutung von Kommunikationsmedien wie Brief, Telegramm oder Tracking-Apps. 

In Verbindung von medizinhistorischer und erzähltheoretischer Forschung eröffnet das Buch einen bislang kaum beachteten Zugang, der auch einen neuen Blick auf die Corona-Pandemie der letzten Jahre ermöglicht.

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Bernard, Andreas
Andreas Bernard, geboren 1969 in München, ist Professor für Kulturwissenschaften am »Centre for Digital Cultures« der Leuphana-Universität Lüneburg. Von 1995 bis 2014 war er Autor und Redakteur der »Süddeutschen Zeitung«. Derzeit schreibt er für das »ZEIT Magazin« die Rubrik »Laufende Ermittlungen – Notizen aus dem Alltag« sowie für das Feuilleton der »Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung«. In den Fischer Verlagen ist erschienen: »Die Geschichte des Fahrstuhls: Über einen beweglichen Ort der Moderne« (2006), »Kinder machen: Neue Reproduktionstechnologien und die Ordnung der Familie« (2014), »Komplizen des Erkennungsdienstes: Das Selbst in der digitalen Kultur« (2017) und zuletzt »Das Diktat des Hashtags. Über ein Prinzip der aktuellen Debattenbildung« (2018).

Andreas Bernard, geboren 1969 in München, ist Professor für Kulturwissenschaften am »Centre for Digital Cultures« der Leuphana-Universität Lüneburg. Von 1995 bis 2014 war er Autor und Redakteur der »Süddeutschen Zeitung«. Derzeit schreibt er für das »ZEIT Magazin« die Rubrik »Laufende Ermittlungen – Notizen aus dem Alltag« sowie für das Feuilleton der »Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung«. In den Fischer Verlagen ist erschienen: »Die Geschichte des Fahrstuhls: Über einen beweglichen Ort der Moderne« (2006), »Kinder machen: Neue Reproduktionstechnologien und die Ordnung der Familie« (2014), »Komplizen des Erkennungsdienstes: Das Selbst in der digitalen Kultur« (2017) und zuletzt »Das Diktat des Hashtags. Über ein Prinzip der aktuellen Debattenbildung« (2018).



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