Berner | Das Paranoische Syndrom | Buch | 978-3-540-03372-1 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 182 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 244 mm, Gewicht: 342 g

Reihe: Monographien aus dem Gesamtgebiete der Neurologie und Psychiatrie

Berner

Das Paranoische Syndrom

Klinisch-experimentelle Untersuchungen zum Problem der fixierten Wahnbildungen
Erscheinungsjahr 1965
ISBN: 978-3-540-03372-1
Verlag: Springer

Klinisch-experimentelle Untersuchungen zum Problem der fixierten Wahnbildungen

Buch, Deutsch, 182 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 244 mm, Gewicht: 342 g

Reihe: Monographien aus dem Gesamtgebiete der Neurologie und Psychiatrie

ISBN: 978-3-540-03372-1
Verlag: Springer


Zusehen, daB die bisherige Forschung durchaus noch nicht eindeutig die Frage beant wortet hat, was nun eigentlich "das Wesen des Wahns" sei. Diese Frage bricht gerade an dem, an EinzeWillen immer wieder demonstrierten, auBerst weitgehenden und dennoch nie vollstandigen Verstandnis fUr den Zusammenhang zwischen systemisier ter Wahnbildung und Personlichkeit auf. KOLLE vermutet wohl mit Recht, daB sich in diesem schon von GAUPP beschriebenen unverstandlichen Rest das psychopatholo gische Kernproblem des Wahns verberge. Der Versuch, hier weitere und tiefere Einsichten zu gewinnen, hat aber wohl nicht nur eine eng begrenzte Bedeutung fUr die im Verhaltnis zu den Ubrigen psychischen Erkrankungen doch recht kleine Gruppe der "echten" Paranoiker. Es geht hier auch nicht lediglich urn die SchlieBung noch bestehender geringfUgiger LUcken in unserer psychiatrischen Systematik: Ein ahnlicher oder vielleicht so gar gleicher unaufloslicher Rest findet sich namlich noch bei einer Reihe von anderen Erkrankungen, die von den meisten psychiatrischen Systematikern entweder gar nicht oder nur teilweise den Wahnbildungen zugerechnet werden. Hierher gehoren vor all em gewisse Neurosen, wie die "maligne" Zwangsneurose RUMKES oder die chronische Hypochondrie, auf deren verwandtschaftliche Beziehung zur Paranoia in dieser Hinsicht einzelne For scher, wie etwa E. BLEULER, KEHRER, MAYER-GROSS und RUMKE wiederholt hin gewiesen haben. Da es bisher trotz eingehender Studien noch nicht gelungen ist, bei der Paranoia das "UneinfUhlbare" besser zu fassen, bietet sich die Moglichkeit an, neue Erkenntnisse aus dem Vergleich mit dies en verwandten Syndromen zu schopfen.

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Weitere Infos & Material


I. Einleitung.- II. Historischer Überblick und aktuelle Problemstellung.- A. Bildung der Krankheitseinheit „Paranoia“.- B. Die Wahnforschung.- C. Die Paranoia als Spezialfall des Wahns.- D. Zusammenfassung.- III. Eigene Untersuchungen.- A. Arbeitshypothese und Methode.- B. Auswahl und Zusammensetzung des Materials.- C. Die Ergebnisse.- D. Zusammenfassung und Ausblick.- Literatur.- Namenverzeichnis.



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