Buch, Deutsch, 334 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm
Reihe: Interdisziplinäre Architektur-Wissenschaft: Praxis – Theorie – Methodologie – Forschung
Bausteine eines neopragmatistischen Forschungsprogramms
Buch, Deutsch, 334 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm
Reihe: Interdisziplinäre Architektur-Wissenschaft: Praxis – Theorie – Methodologie – Forschung
ISBN: 978-3-658-53571-1
Verlag: Springer
Wie lässt sich Freiraumplanung angesichts wachsender gesellschaftlicher, ökologischer und planerischer Herausforderungen neu beschreiben undweiterentwickeln? Die Beiträge dieses Buches entwerfen Bausteine eines neopragmatistisch gerahmten Forschungsprogramms zur Redeskription der Freiraumplanung. Sie untersuchen zunächst deren theoretische Ausgangslagen, fachliche Selbstbeschreibungen und gegenwärtige Herausforderungen. Daran anschließend werden unterschiedliche Begriffe und Perspektiven – darunter Bedürfnisse und Lebenslagen, Gefühl und Mitgefühl, Aneignung und Selbstermächtigung, gesellschaftliche Teilhabe sowie Co-Benefits der Freiraumentwicklung – auf ihre Bedeutung für eine zeitgemäße Freiraumplanung hin befragt. Abschließend eröffnet der Band Perspektiven darauf, wie unterschiedliche theoretische und praktische Vokabulare miteinander ins Gespräch gebracht und für Forschung und Planung produktiv eingesetzt werden können. Der Neopragmatismus bildet dabei die metatheoretische Klammer eines offenen und fallibilistischen Forschungsprogramms; das Konzept der Lebenschancen bietet einen wichtigen Orientierungsrahmen für die Frage, welche
Handlungsmöglichkeiten, Bindungen und Formen gesellschaftlicher Teilhabe Freiräume ermöglichen können.
Inhalt/Hauptthemen
Redeskription des Paradigmas der Freiraumplanung am Leitfaden von Lebenschancen
Neopragmatistische Rahmung der Redeskription des Paradigmas der Freiraumplanung
Zielgruppe
Studierende und Lehrende der Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung und Landschaftsplanung
Der Herausgeber
Dr. Karsten Berr ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Stadt- und Regionalentwicklung an der Eberhard Karls Universität Tübingen
Zielgruppe
Research
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geowissenschaften Geographie | Raumplanung Humangeographie
- Sozialwissenschaften Soziologie | Soziale Arbeit Spezielle Soziologie Stadt- und Regionalsoziologie
- Sozialwissenschaften Soziologie | Soziale Arbeit Soziologie Allgemein
- Geisteswissenschaften Philosophie Geschichte der Westlichen Philosophie
Weitere Infos & Material
Karsten Berr (Universität Tübingen) Einführung.- Sandra Sieber (TU Darmstadt) Selbstermächtigung oder Servicementalität Erwartungshaltungen an grünbestimmte Freiräume.- Sebastian Feldhusen (TU Berlin) Fragen an eine zukünftige Freiraumplanung im Rahmen einer ‚Rezeptionsforschung‘.- Achim Hahn (TU Dresden) Der hermeneutische Begriff als Artikulation praktischer Erkenntnis.- Kai Schuster (HS Darmstadt) Bedürfnisse verräumlichen? Psychologische Reflexionen zu Freiraumplanung und Lebenschancen.- Petra Lohmann (Universität Siegen) Gefühl und Mitgefühl im Kontext von Landschaftsarchitektur.- Doris Gstach (FH Erfurt) Freiraumplanung und die Rolle von Lebenslagen.- Rainer Lisowski (HS Bremen) Freiraum für wen? Über unbetretbare Räume und den stillen Rückzug liberal-konservativer Milieus.- Irina Silina (Forschungszentrum Jülich) Co-Benefits der Freiraumentwicklung.- Martin Müller (Universität Tübingen) Freiraum für liberale Ironiker:innen. Demokratische Freiraumplanung aus Rortyanischer Sicht.- Jörg Dettmar (TU Darmstadt) Eine weiterentwickelte Freiraumplanung als eigenständiger sozialwissenschaftlicher Baustein der Landschaftsarchitektur ist notwendig im Zusammenspiel objektiver und subjektiver Fundamente einer polyparadigmatischen Disziplin.- Olaf Kühne (Universität Tübingen) Freiraumplanung – neopragmatistische Überlegungen zu Kontingenz und Lebenschancen.- Samuel Schettkat, Corinna Jenal, Karsten Berr Die Disziplin Freiraumplanung in der öffentlichen Resonanz und in öffentlichen Selbstdarstellungen. Eine Medieninhaltsanalyse.- Karsten Berr.- Redeskription der Freiraumplanung. Skizze eines neopragmatistischen Forschungsprogramms.- Karsten Berr.- Wozu Theorie der Landschaftsarchitektur?.




