Berr | Redeskription der Freiraumplanung | Buch | 978-3-658-53571-1 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 334 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm

Reihe: Interdisziplinäre Architektur-Wissenschaft: Praxis – Theorie – Methodologie – Forschung

Berr

Redeskription der Freiraumplanung

Bausteine eines neopragmatistischen Forschungsprogramms
Erscheinungsjahr 2026
ISBN: 978-3-658-53571-1
Verlag: Springer

Bausteine eines neopragmatistischen Forschungsprogramms

Buch, Deutsch, 334 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm

Reihe: Interdisziplinäre Architektur-Wissenschaft: Praxis – Theorie – Methodologie – Forschung

ISBN: 978-3-658-53571-1
Verlag: Springer


Wie lässt sich Freiraumplanung angesichts wachsender gesellschaftlicher, ökologischer und planerischer Herausforderungen neu beschreiben undweiterentwickeln? Die Beiträge dieses Buches entwerfen Bausteine eines neopragmatistisch gerahmten Forschungsprogramms zur Redeskription der Freiraumplanung. Sie untersuchen zunächst deren theoretische Ausgangslagen, fachliche Selbstbeschreibungen und gegenwärtige Herausforderungen. Daran anschließend werden unterschiedliche Begriffe und Perspektiven – darunter Bedürfnisse und Lebenslagen, Gefühl und Mitgefühl, Aneignung und Selbstermächtigung, gesellschaftliche Teilhabe sowie Co-Benefits der Freiraumentwicklung – auf ihre Bedeutung für eine zeitgemäße Freiraumplanung hin befragt. Abschließend eröffnet der Band Perspektiven darauf, wie unterschiedliche theoretische und praktische Vokabulare miteinander ins Gespräch gebracht und für Forschung und Planung produktiv eingesetzt werden können. Der Neopragmatismus bildet dabei die metatheoretische Klammer eines offenen und fallibilistischen Forschungsprogramms; das Konzept der Lebenschancen bietet einen wichtigen Orientierungsrahmen für die Frage, welche 
Handlungsmöglichkeiten, Bindungen und Formen gesellschaftlicher Teilhabe Freiräume ermöglichen können.

Inhalt/Hauptthemen

Redeskription des Paradigmas der Freiraumplanung am Leitfaden von Lebenschancen

Neopragmatistische Rahmung der Redeskription des Paradigmas der Freiraumplanung

Zielgruppe

Studierende und Lehrende der Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung und Landschaftsplanung

Der Herausgeber

Dr. Karsten Berr ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Stadt- und Regionalentwicklung an der Eberhard Karls Universität Tübingen

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Zielgruppe


Research


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Karsten Berr (Universität Tübingen) Einführung.- Sandra Sieber (TU Darmstadt) Selbstermächtigung oder Servicementalität Erwartungshaltungen an grünbestimmte Freiräume.- Sebastian Feldhusen (TU Berlin) Fragen an eine zukünftige Freiraumplanung im Rahmen einer ‚Rezeptionsforschung‘.- Achim Hahn (TU Dresden) Der hermeneutische Begriff als Artikulation praktischer Erkenntnis.- Kai Schuster (HS Darmstadt) Bedürfnisse verräumlichen? Psychologische Reflexionen zu Freiraumplanung und Lebenschancen.- Petra Lohmann (Universität Siegen) Gefühl und Mitgefühl im Kontext von Landschaftsarchitektur.- Doris Gstach (FH Erfurt) Freiraumplanung und die Rolle von Lebenslagen.- Rainer Lisowski (HS Bremen) Freiraum für wen? Über unbetretbare Räume und den stillen Rückzug liberal-konservativer Milieus.- Irina Silina (Forschungszentrum Jülich) Co-Benefits der Freiraumentwicklung.- Martin Müller (Universität Tübingen) Freiraum für liberale Ironiker:innen. Demokratische Freiraumplanung aus Rortyanischer Sicht.- Jörg Dettmar (TU Darmstadt) Eine weiterentwickelte Freiraumplanung als eigenständiger sozialwissenschaftlicher Baustein der Landschaftsarchitektur ist notwendig im Zusammenspiel objektiver und subjektiver Fundamente einer polyparadigmatischen Disziplin.- Olaf Kühne (Universität Tübingen) Freiraumplanung – neopragmatistische Überlegungen zu Kontingenz und Lebenschancen.- Samuel Schettkat, Corinna Jenal, Karsten Berr Die Disziplin Freiraumplanung in der öffentlichen Resonanz und in öffentlichen Selbstdarstellungen. Eine Medieninhaltsanalyse.- Karsten Berr.- Redeskription der Freiraumplanung. Skizze eines neopragmatistischen Forschungsprogramms.- Karsten Berr.- Wozu Theorie der Landschaftsarchitektur?.


Karsten Berr studierte nach einer Gärtnerlehre Landespflege an der Hochschule Osnabrück sowie Philosophie und Soziologie an der FernUniversität in Hagen. 2008 wurde er mit einer Arbeit über die Konzeption des Naturschönen bei Hegel an der FernUniversität in Hagen promoviert. Nach Tätigkeiten an den Universitäten Oldenburg, Hagen und Vechta forschte Herr Berr von 2012-2017 in einem von ihm eingeworbenen und geleiteten DFG-Projekt zur Theorie der Landschaft und Landschaftsarchitektur sowie zur Architektur- und Planungsethik an der TU Dresden, BTU Cottbus und Universität Vechta. Seit Mai 2018 ist er an der Eberhard Karls Universität Tübingen am Lehrstuhl Stadt- und Regionalentwicklung tätig. Seit März 2024 ist er erneut in einem von ihm eingeworbenen und geleiteten DFG-Projekt tätig, und zwar zur Reformulierung des Paradigmas der Freiraumplanung am Leitfaden von Lebenschancen. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Landschaftstheorie, Landschaftsarchitekturtheorie, Architekturtheorie; Architektur- und Planungsethik sowie Landschaftskonflikte; inter- und transdisziplinäre Architektur- und Landschafts-Forschung; Kunstphilosophie und Ästhetik, Natur- und Landschaftsästhetik; Kulturtheorie, Anthropologie.



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