Platons historische Quelle als metaphorische Überleitung in seine späte Naturphilosophie
Buch, Deutsch, 502 Seiten, Format (B × H): 1480 mm x 2100 mm, Gewicht: 1010 g
ISBN: 978-3-934215-07-8
Verlag: Bodem Verlag e.K.
In seiner kompetenten Bearbeitung aller Atlantis-Quellen legt der Althistoriker und Philosoph Stefan Bittner ein brillantes Ergebnis vor: Einzige Decodierungsbasis ist die Metaphysik Platons. Platon nutzt den 'Atlantis'-Bericht als Metapher für seine Alterslehre, wonach die Natur alle Verstöße gegen ihre Gesetze bestraft. So ergeht es auch dem habgierigen Atlantis. Die bekannte Quelle erweist sich so als kupferzeitlicher Reisebericht, aus dem Siedlung und Gebäude detailliert rekonstruiert werden können. Diese Abkehr von esoterischen und quellenselektiven Ansätzen führt zu einer seriösen Beantwortung der wichtigsten Atlantis-Fragen. Es handelte sich um eine weitverzweigte Thalassokratie, die sich vom West-Mittelmeer bis in den Atlantik erstreckte. Ihre Zentrale befand sich im Laou-Tal in Ost-Marokko, die Königsburg auf einem Hügel am Talende (GP 35.37952, - 5.15177). Möglicherweise handelte es sich um eine frühe westphönizische Siedlung, die sich in ihrer 'komerziellen Diaspora' verselbstständigte.
Seit 2019 sind viele Ergebnisse dieses 35jährigen Forschungsberichts in die digitalen Lexika eingegangen; insbesondere der Ansatz, das Thema aus philosphischer Sicht behandeln zu müssen.
Zielgruppe
Sachlich Interessierte ab 20 Jahren




