Blank | Beschlussmängel im Personengesellschaftsrecht | Buch | 978-3-16-200697-4 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 310 Seiten, Leinen, Format (B × H): 155 mm x 232 mm

Reihe: Rechtsvergleichung und Rechtsvereinheitlichung

Blank

Beschlussmängel im Personengesellschaftsrecht

Eine rechtsvergleichende Untersuchung zum Umgang mit fehlerhaften Beschlüssen im schweizerischen, deutschen und französischen Recht
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-16-200697-4
Verlag: Mohr Siebeck

Eine rechtsvergleichende Untersuchung zum Umgang mit fehlerhaften Beschlüssen im schweizerischen, deutschen und französischen Recht

Buch, Deutsch, 310 Seiten, Leinen, Format (B × H): 155 mm x 232 mm

Reihe: Rechtsvergleichung und Rechtsvereinheitlichung

ISBN: 978-3-16-200697-4
Verlag: Mohr Siebeck


Die Frage nach den Rechtsfolgen - insbesondere der Bestandskraft - mangelhafter Beschlüsse im Personengesellschaftsrecht ist in Deutschland ein Dauerbrenner. Paula Blank widmet sich diesem Thema ausgehend vom schweizerischen Recht rechtsvergleichend. Das Personengesellschaftsrecht der Schweiz regelt die Frage der Anfechtbarkeit oder Nichtigkeit fehlerhafter Beschlüsse nicht, weshalb der Frage nachgegangen wird, ob solche Mängel - ähnlich dem deutschen Feststellungsmodell - nach dem allgemeinen Vertragsrecht behandelt werden sollten oder eine Analogienbildung zum Körperschaftsrecht vorzugswürdig ist.
Nach einer Darbietung der Grundlagen in den zum Vergleich herangezogenen Rechtsordnungen der Schweiz, Deutschlands und Frankreichs - der Gesellschaftsformen, der Beschlussprozeduren und -gegenstände sowie der Rechtsnatur des Beschlusses - werden die nationalen Regelungen zu Beschlussmängeln umfassend analysiert, wobei auf das modernisierte deutsche Personengesellschaftsrecht (MoPeG) und auch auf das alte sowie das revidierte französische Recht eingegangen wird. Es folgt ein Rechtsvergleich, dessen Erkenntnisse genutzt werden, um einen differenzierten Lösungsansatz für das schweizerische Recht zu entwickeln, der zwischen verschiedenen Arten von Beschlüssen und Personengesellschaftsformen bzw. -typen unterscheidet: Sind die Grundlagen der Gesellschaft betroffen, soll grundsätzlich nach Vertragsrecht (i.V.m. Art. 7 ZGB) beurteilt werden - die persönliche Bindung und der Zusammenhang mit der gesellschafsvertragsrechtlichen Vereinbarung stehen hier im Vordergrund. Bei Beschlüssen über Geschäftsführungsmassnahmen, die unter Berücksichtigung der Gesellschaftsgrundlage gefasst werden, rechtfertigt sich dagegen eher eine Analogienbildung. Auch bei stärker verselbstständigten Gesellschaften liegt eine Analogie aufgrund der dem Körperschaftsrecht ähnlichen Verhältnissen nahe.

Blank Beschlussmängel im Personengesellschaftsrecht jetzt bestellen!

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Einführung und Erkenntnisinteresse
§ 1 Methodik
Wahl der Vergleichsordnungen - Rechtsvergleichung im Methodenkanon - Herangehensweise
§ 2 Spezifika der Gesellschaftsformen
Gesellschaftsformen - Gesellschaftsgrundlage - Kodifikation - Rechtsnatur - Geschäftsführung und Vertretung - Haftung - Erkenntnisse
§ 3 Verfahren der Beschlussfassung
Stimmrecht - Beschlussgegenstände - Beschlussfassung - Erkenntnisse
§ 4 Wesen des Beschlusses
Schweiz - Deutschland - Frankreich - Erkenntnisse
§ 5 Status quo des schweizerischen Beschlussmängelrechts
Mangelhafte Einzelstimme - Beschlussmängelrecht - Erkenntnisse
§ 6 Deutsches Beschlussmängelrecht
Feststellungsmodell - Anfechtungsmodell
§ 7 Französisches Beschlussmängelrecht
Nichtigkeitsklage (action en nullité) - Relativierung der nullité
§ 8 Vergleich
Erkenntnisse aus dem deutschen Recht - Erkenntnisse aus dem französischen Recht -Vereinigung der Erkenntnisse
§ 9 Anverwandlung
Cave evolutio iuris contra legem - Abstrakte Grundweichenstellung - Konkrete Systembildung
§ 10 Perspektiven
Thesen - Vorschläge de lege ferenda

Einführung und Erkenntnisinteresse
§ 1 Methodik
Wahl der Vergleichsordnungen - Rechtsvergleichung im Methodenkanon - Herangehensweise
§ 2 Spezifika der Gesellschaftsformen
Gesellschaftsformen - Gesellschaftsgrundlage - Kodifikation - Rechtsnatur - Geschäftsführung und Vertretung - Haftung - Erkenntnisse
§ 3 Verfahren der Beschlussfassung
Stimmrecht - Beschlussgegenstände - Beschlussfassung - Erkenntnisse
§ 4 Wesen des Beschlusses
Schweiz - Deutschland - Frankreich - Erkenntnisse
§ 5 Status quo des schweizerischen Beschlussmängelrechts
Mangelhafte Einzelstimme - Beschlussmängelrecht - Erkenntnisse
§ 6 Deutsches Beschlussmängelrecht
Feststellungsmodell - Anfechtungsmodell
§ 7 Französisches Beschlussmängelrecht
Nichtigkeitsklage (action en nullité) - Relativierung der nullité
§ 8 Vergleich
Erkenntnisse aus dem deutschen Recht - Erkenntnisse aus dem französischen Recht -Vereinigung der Erkenntnisse
§ 9 Anverwandlung
Cave evolutio iuris contra legem - Abstrakte Grundweichenstellung - Konkrete Systembildung
§ 10 Perspektiven
Thesen - Vorschläge de lege ferenda


Blank, Paula
Geboren 1993; 2025 Promotion (Basel).

Geboren 1993; 2025 Promotion (Basel).

Born 1993; doctorate (PhD) in 2025 (Basel).



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.