Buch, Deutsch, Band 124, 412 Seiten, Format (B × H): 160 mm x 236 mm, Gewicht: 776 g
Reihe: ISSN
Literarische Männlichkeitsentwürfe bei Lessing, Goethe, Schiller und Mozart
Buch, Deutsch, Band 124, 412 Seiten, Format (B × H): 160 mm x 236 mm, Gewicht: 776 g
Reihe: ISSN
ISBN: 978-3-11-023781-8
Verlag: De Gruyter
Die Arbeit widmet sich der Untersuchung literarischer Männlichkeitsentwürfe in deutschen und italienischen Dramentexten des späten 18. Jahrhunderts. Auf der Grundlage einer historisch-epistemologischen Begriffsdefinition von ‚Männlichkeit‘ sowie aktueller Theorieansätze der ‚Männerforschung‘ im 20. und 21. Jahrhundert werden folgende Textbeispiele analysiert: Gotthold Ephraim Lessings
, Johann Wolfgang Goethes
, Friedrich Schillers
sowie Wolfgang Amadeus Mozarts / Lorenzo Da Pontes
,
und
.
Dabei erweisen sich die männlichen Figuren der ausgewählten Textbeispiele als vielseitiger, mehrdimensionaler Untersuchungsgegenstand im Spannungsfeld zwischen tradierten Rollenmustern einer imaginierten zeitgenössischen Form von ‚Männlichkeit‘ im 18. Jahrhundert und deren zunehmender Infragestellung in den Dramentexten. Ein besonderes Augenmerk wird in diesem Zusammenhang auf das Streben nach einer ‚hegemonialen‘ Form von ‚Männlichkeit‘ gelegt, wie sie von der australischen Soziologin Raewyn Connell beschrieben wird.
Zielgruppe
Literaturwissenschaftler (Germanistik, Romanistik), Gender Studies, Institute, Bibliotheken




