Blumenthal | Der Judasbrief. Der Zweite Petrusbrief | Buch | 978-3-16-200692-9 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 340 Seiten, fadengeheftete Broschur, Format (B × H): 170 mm x 240 mm

Reihe: Handbuch zum Neuen Testament

Blumenthal

Der Judasbrief. Der Zweite Petrusbrief


1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-16-200692-9
Verlag: Mohr Siebeck

Buch, Deutsch, 340 Seiten, fadengeheftete Broschur, Format (B × H): 170 mm x 240 mm

Reihe: Handbuch zum Neuen Testament

ISBN: 978-3-16-200692-9
Verlag: Mohr Siebeck


Christian Blumenthal analysiert und interpretiert den Judasbrief und den Zweiten Petrusbrief in ihrem kulturellen Setting und leuchtet ihre Beziehungen zu ihrer jüdischen und griechisch-römischen Mitwelt aus. Ein Hauptaugenmerk der Auslegung liegt auf der Analyse strategischer theologischer Mehrdeutigkeiten und Vagheiten in beiden Briefen und deren pragmatischem Potenzial: Der Autor zeigt, wie „Judas" den scharf gezeichneten Schwarz-Weiß-Kontrast nutzt, um ein ekklesiologisches Mittelfeld zu öffnen, in dem Erbarmen gegenüber theologischen „Grenzgängern" eingefordert wird. Zugleich arbeitet er heraus, wie „Petrus" trotz literarischer Polarisierung Graubereiche andeutet und Grenzzonen auslotet. Beide Briefschreiber entwerfen ein Gottes- und Christusbild, das Unterscheidung und Zusammengehörigkeit verbindet. Sie denken christusgläubige Existenz als Spannung zwischen Heilsfülle und noch ausstehender, durch Gefährdungsfreiheit bestimmter Vollendung.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1 Quellen, Textausgaben, Übersetzungen
1.1 Bibelausgaben
1.2 Jüdische Quellen
1.3 Christliche Texte, Apokryphen und Textsammlungen zum Alten und Neuen Testament
1.4 Pagane Texte und Inschriften
2 Hilfsmittel - Wörterbücher, Grammatiken, Konkordanzen, Lexika
3 Kommentare zum Judas- und Zweiten Petrusbrief
4 Weitere Kommentare, Monographien und Aufsätze
5 Abkürzungen
Grundlegungen und Begriffsbestimmungen
1 Grundlegungen und Begriffsbestimmungen meines ambiguitätstheoretischen Ansatzes
1.1 Hinführung: Strategische Ambiguitäten im Fokus
1.2 Zwei kämpferisch-polemische Briefe im spannungsvollen Zugleich von gezeigter
Vereindeutigung und praktizierter Ambiguierung
1.3 Forschungspraktische Zielsetzung
1.4 Literarische Mehrdeutigkeiten und die antike Rhetorik
1.5 Begriffsbestimmungen: Mehrdeutigkeiten, Vagheiten, Ambiguitäten
2 Ambige Machtverhältnisse und asymmetrische Abhängigkeiten
2.1 Umfassende literarische Verfügungsgewalt
2.2 Aushandlungsprozesse um beanspruchte und zugestandene Deutungshoheit
2.3 Pseudepigraphie als ambivalentes Phänomen im Aushandlungsprozess um beanspruchte und
zugestandene Deutungshoheit
Judasbrief
Einleitung
1 Text(kritik), frühe Bezeugung und Platzierung im Kanon
1.1 Text(kritik)
1.2 Frühe Bezeugung und Platzierung im Kanon
2 Literarische Form, Gliederung und Gedankenfolge
3 Quellen und Traditionsmilieu
3.1 Traditionsmilieu
3.2 Das Zitat aus 1Hen 1,9 in Jud 14-15
4 Der Judasbrief als pseudepigraphes Schreiben: Irgendwer, irgendwo, irgendwann
4.1 Welcher Judas?
4.2 Authentisch?
4.3 ... doch eine Verfasserfiktion
4.4 Geographisch-zeitliche Einordnung: Es bleibt bei irgendwann und irgendwo
5 Der Judasbrief und sein prophetischer Anspruch
5.1 Der Anspruch der ??t?? e?s??-Aussagen
5.2 Prophetisches Überführen bei Paulus und Judas
6 Adressaten- und Gegenspieler: Zwischen literarischem Schwarz-Weiß und lebendigen
Grauabstufungen
7 Wo sieht „Judas" den inhaltlichen Knackpunkt der Kontroverse?
8 Der prophetische Brief im theologischen Querschnitt: 22 Thesen zur Orientierung
Auslegung
1-2 Präskript
3-23 Briefkorpus
3-4 Briefkorpuseröffnung: Thema und Anlass
Exkurs 1: Die soziale Dimension des Asebie-Vorwurfs
5-16 Briefkorpusmitte I in Jud 5-16: Der souveräne Kyrios, seine Geschichtshoheit und die
Gerichtsverfallenheit der Gegenspieler
5-10 Beweisaufnahme
5-7 Der biblische Erweis der uneingeschränkten Souveränität des Kyrios
Exkurs 2: Textkritische Lagebeurteilung in Jud 5
8-10 Die Gegenspieler als Lästerer der göttlichen Geschichtshoheit auf dem Weg ins
Verderben
11-13 Prophetische Vorwegnahme der endgerichtlichen Verurteilung
14-16 Der maßgebliche Erwartungshorizont: Der Kyrios kommt zum universalen Endgericht
17-19 Briefkorpusmitte II: Es ist Endzeit, die Gerichtserwartung topaktuell
Exkurs 3: Die textkritische Großbaustelle in Jud 22-23
24-25 Briefschluss: Ein geniales theozentrisches Finale
Zweiter Petrusbrief
Einleitung
1 Text(kritik), frühe Bezeugung und Platzierung im Kanon
1.1 Text und frühe Bezeugung
1.2 Textkritische Situation
1.3 Kanontheologische Stellung
2 Literarische Form, Gliederung und Gedankenfolge
3 Quellen und Traditionsmilieu
3.1 Die Gottesstimme in der synoptischen Verklärungsüberlieferung und in 2Petr 1,17
3.2 Der Judasbrief in 2Petr 2-3
3.3 Die Petrusapokalypse und 2Petr: Ein Unentschieden mit stimulierender Wirkung
4 Der reale Autor, seine Petrusfiktion, sein Aufenthaltsort und seine Zeit
4.1 Der Autor und seine Petrusfiktion
4.2 Entstehungszeit
4.3 Entstehungsort
5 Adressaten und Gegenspieler: Zwischen literarischem Schwarz-Weiß und realen Grautönen
6 Der testamentarische Brief im theologischen Querschnitt: 25 Thesen zur Orientierung
Auslegung
1,1-2 Präskript
1,3-11 Proömium: Die Grundpolarität christusgläubiger Existenz
1,3-4 als Scharnier: Vergewisserung einer Existenz, über die Größeres nicht gedacht werden kann
1,5-11 Christusgläubige Existenz im Spannungsfeld von Heilszuschreibung und Heilsgefährdung:
Ethos und Identität
Exkurs 4: Exklusive Identität und inklusives Ethos in 2Petr
Exkurs 5: Die Ambipolarität der Heilsvorstellung und das strategische Potenzial der Rede von
der Basileia Jesu Christi in 2Petr 1,11
1,12-3,16 Briefkorpus
1,12-21 Briefkorpuseröffnung: Autoritätssicherung und Profilierung des Schreibens als Testament
2,1-22 Briefkorpusmitte I: Göttliche Souveränität und polemische Diskreditierung
2,1-3 „Es werden Falschlehrer auftreten"
2,4-10a Der biblische Erweis ungebrochener göttlicher Souveränität
2,10b-11 als Scharnier: Überblendung aus dem Allgemeinen ins Konkrete
2,12-22 Polemische Diskreditierung der Gegenspieler und Sorge um die Grenzgänger
2,12-16 Polemische Diskreditierung der Gegenspieler I
Exkurs 6: Vage Spuren einer strukturellen Rezeption von Jud in 2Petr 2,12-19?
2,17-19 Polemische Diskreditierung der Gegenspieler II und Sorge um die Grenzgänger
2,20-22 Polemische Zuspitzung
3,1-13 Briefkorpusmitte II: „Der Tag des Herrn kommt, sicherlich!"
3,1-4 Die These der Endzeitspötter
Exkurs 7: ?pa??e??a, ?p???e?µa und ?pa??????µa? in 2Petr
3,5-7 Erwiderung I
Exkurs 8: Weltuntergangsvorstellungen in Welt und Umwelt von 2Petr
3,8-9 Erwiderung II
Exkurs 9: Ein Gedankenexperiment zu einem weitgefassten p?? - Räumt „Petrus" den
Parusiekritikern doch noch eine Chance auf Heil ein?
3,10 als Scharnier: Der Tag des Herrn ist ambipolar und kommt für alle
Exkurs 10: Strategische Ambiguierungen zwischen 2Petr 3,7.10.12 zur literarischen
Inszenierung der Ambipolarität des Herrn-Tages auch für die Briefadressaten
3,11-13 Der Tag und die Adressaten: Im Spannungsfeld von Zuspruch und Mahnung
3,14-16 Briefkorpusabschluss: Schlussfolgerungen und Einhegung „anderer" Autoritäten
3,17-18 Briefschluss

1 Quellen, Textausgaben, Übersetzungen
1.1 Bibelausgaben
1.2 Jüdische Quellen
1.3 Christliche Texte, Apokryphen und Textsammlungen zum Alten und Neuen Testament
1.4 Pagane Texte und Inschriften
2 Hilfsmittel - Wörterbücher, Grammatiken, Konkordanzen, Lexika
3 Kommentare zum Judas- und Zweiten Petrusbrief
4 Weitere Kommentare, Monographien und Aufsätze
5 Abkürzungen
Grundlegungen und Begriffsbestimmungen
1 Grundlegungen und Begriffsbestimmungen meines ambiguitätstheoretischen Ansatzes
1.1 Hinführung: Strategische Ambiguitäten im Fokus
1.2 Zwei kämpferisch-polemische Briefe im spannungsvollen Zugleich von gezeigter
Vereindeutigung und praktizierter Ambiguierung
1.3 Forschungspraktische Zielsetzung
1.4 Literarische Mehrdeutigkeiten und die antike Rhetorik
1.5 Begriffsbestimmungen: Mehrdeutigkeiten, Vagheiten, Ambiguitäten
2 Ambige Machtverhältnisse und asymmetrische Abhängigkeiten
2.1 Umfassende literarische Verfügungsgewalt
2.2 Aushandlungsprozesse um beanspruchte und zugestandene Deutungshoheit
2.3 Pseudepigraphie als ambivalentes Phänomen im Aushandlungsprozess um beanspruchte und
zugestandene Deutungshoheit
Judasbrief
Einleitung
1 Text(kritik), frühe Bezeugung und Platzierung im Kanon
1.1 Text(kritik)
1.2 Frühe Bezeugung und Platzierung im Kanon
2 Literarische Form, Gliederung und Gedankenfolge
3 Quellen und Traditionsmilieu
3.1 Traditionsmilieu
3.2 Das Zitat aus 1Hen 1,9 in Jud 14-15
4 Der Judasbrief als pseudepigraphes Schreiben: Irgendwer, irgendwo, irgendwann
4.1 Welcher Judas?
4.2 Authentisch?
4.3 ... doch eine Verfasserfiktion
4.4 Geographisch-zeitliche Einordnung: Es bleibt bei irgendwann und irgendwo
5 Der Judasbrief und sein prophetischer Anspruch
5.1 Der Anspruch der ??t?? e?s??-Aussagen
5.2 Prophetisches Überführen bei Paulus und Judas
6 Adressaten- und Gegenspieler: Zwischen literarischem Schwarz-Weiß und lebendigen
Grauabstufungen
7 Wo sieht „Judas" den inhaltlichen Knackpunkt der Kontroverse?
8 Der prophetische Brief im theologischen Querschnitt: 22 Thesen zur Orientierung
Auslegung
1-2 Präskript
3-23 Briefkorpus
3-4 Briefkorpuseröffnung: Thema und Anlass
Exkurs 1: Die soziale Dimension des Asebie-Vorwurfs
5-16 Briefkorpusmitte I in Jud 5-16: Der souveräne Kyrios, seine Geschichtshoheit und die
Gerichtsverfallenheit der Gegenspieler
5-10 Beweisaufnahme
5-7 Der biblische Erweis der uneingeschränkten Souveränität des Kyrios
Exkurs 2: Textkritische Lagebeurteilung in Jud 5
8-10 Die Gegenspieler als Lästerer der göttlichen Geschichtshoheit auf dem Weg ins
Verderben
11-13 Prophetische Vorwegnahme der endgerichtlichen Verurteilung
14-16 Der maßgebliche Erwartungshorizont: Der Kyrios kommt zum universalen Endgericht
17-19 Briefkorpusmitte II: Es ist Endzeit, die Gerichtserwartung topaktuell
Exkurs 3: Die textkritische Großbaustelle in Jud 22-23
24-25 Briefschluss: Ein geniales theozentrisches Finale
Zweiter Petrusbrief
Einleitung
1 Text(kritik), frühe Bezeugung und Platzierung im Kanon
1.1 Text und frühe Bezeugung
1.2 Textkritische Situation
1.3 Kanontheologische Stellung
2 Literarische Form, Gliederung und Gedankenfolge
3 Quellen und Traditionsmilieu
3.1 Die Gottesstimme in der synoptischen Verklärungsüberlieferung und in 2Petr 1,17
3.2 Der Judasbrief in 2Petr 2-3
3.3 Die Petrusapokalypse und 2Petr: Ein Unentschieden mit stimulierender Wirkung
4 Der reale Autor, seine Petrusfiktion, sein Aufenthaltsort und seine Zeit
4.1 Der Autor und seine Petrusfiktion
4.2 Entstehungszeit
4.3 Entstehungsort
5 Adressaten und Gegenspieler: Zwischen literarischem Schwarz-Weiß und realen Grautönen
6 Der testamentarische Brief im theologischen Querschnitt: 25 Thesen zur Orientierung
Auslegung
1,1-2 Präskript
1,3-11 Proömium: Die Grundpolarität christusgläubiger Existenz
1,3-4 als Scharnier: Vergewisserung einer Existenz, über die Größeres nicht gedacht werden kann
1,5-11 Christusgläubige Existenz im Spannungsfeld von Heilszuschreibung und Heilsgefährdung:
Ethos und Identität
Exkurs 4: Exklusive Identität und inklusives Ethos in 2Petr
Exkurs 5: Die Ambipolarität der Heilsvorstellung und das strategische Potenzial der Rede von
der Basileia Jesu Christi in 2Petr 1,11
1,12-3,16 Briefkorpus
1,12-21 Briefkorpuseröffnung: Autoritätssicherung und Profilierung des Schreibens als Testament
2,1-22 Briefkorpusmitte I: Göttliche Souveränität und polemische Diskreditierung
2,1-3 „Es werden Falschlehrer auftreten"
2,4-10a Der biblische Erweis ungebrochener göttlicher Souveränität
2,10b-11 als Scharnier: Überblendung aus dem Allgemeinen ins Konkrete
2,12-22 Polemische Diskreditierung der Gegenspieler und Sorge um die Grenzgänger
2,12-16 Polemische Diskreditierung der Gegenspieler I
Exkurs 6: Vage Spuren einer strukturellen Rezeption von Jud in 2Petr 2,12-19?
2,17-19 Polemische Diskreditierung der Gegenspieler II und Sorge um die Grenzgänger
2,20-22 Polemische Zuspitzung
3,1-13 Briefkorpusmitte II: „Der Tag des Herrn kommt, sicherlich!"
3,1-4 Die These der Endzeitspötter
Exkurs 7: ?pa??e??a, ?p???e?µa und ?pa??????µa? in 2Petr
3,5-7 Erwiderung I
Exkurs 8: Weltuntergangsvorstellungen in Welt und Umwelt von 2Petr
3,8-9 Erwiderung II
Exkurs 9: Ein Gedankenexperiment zu einem weitgefassten p?? - Räumt „Petrus" den
Parusiekritikern doch noch eine Chance auf Heil ein?
3,10 als Scharnier: Der Tag des Herrn ist ambipolar und kommt für alle
Exkurs 10: Strategische Ambiguierungen zwischen 2Petr 3,7.10.12 zur literarischen
Inszenierung der Ambipolarität des Herrn-Tages auch für die Briefadressaten
3,11-13 Der Tag und die Adressaten: Im Spannungsfeld von Zuspruch und Mahnung
3,14-16 Briefkorpusabschluss: Schlussfolgerungen und Einhegung „anderer" Autoritäten
3,17-18 Briefschluss


Blumenthal, Christian
Geboren 1979; Studium der Kath. Theologie und der Sprachen des christlichen Orients in Bonn, Rom und München; 2009 Promotion; 2015 Habilitation; Professor für Neues Testament an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn.

Geboren 1979; Studium der Kath. Theologie und der Sprachen des christlichen Orients in Bonn, Rom und München; 2009 Promotion; 2015 Habilitation; Professor für Neues Testament an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn.

Born 1979; studied Catholic Theology and the languages of the Christian Orient in Bonn, Rome, and Munich; 2009 doctorate; 2015 habilitation; Professor of New Testament at the Faculty of Catholic Theology at the University of Bonn.



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