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Buch, Deutsch, 292 Seiten, Format (B × H): 152 mm x 210 mm, Gewicht: 417 g
Reihe: Internationale Psychoanalyse
Internationale Psychoanalyse Band 21
Buch, Deutsch, 292 Seiten, Format (B × H): 152 mm x 210 mm, Gewicht: 417 g
Reihe: Internationale Psychoanalyse
ISBN: 978-3-8379-3499-1
Verlag: Psychosozial Verlag GbR
Die Autor*innen zeigen in Band 21, wie innig Psychoanalyse mit der Zeit verbunden ist, sei es in der klinischen Praxis, in Versuchen, das aktuelle Zeitgeschehen zu verstehen, oder in der Betrachtung künstlerischer Arbeiten über die Zeit. Sie nehmen zentrale Themen unserer Zeit in den Blick, darunter die fortdauernde Wirkung rassistischer Prägungen und die Möglichkeit oder Unmöglichkeit eines psychoanalytischen Beitrags zum Verständnis des Gaza-Kriegs. In den klinischen Arbeiten befassen sich die Autor*innen unter anderem mit der Bedeutung der sensorischen Verwebungen zu Beginn der Symbolisierungstätigkeit bei autistischen Patient*innen; mit den inneren Prozessen, die eine Beendigung von Analysen ermöglichen; und mit dem Phänomen der 'kreativen Verleugnung' in Schwangerschaften.
Das International Journal of Psychoanalysis gilt als weltweit wichtigste Fachzeitschrift der Psychoanalyse. Aus diesem reichen Fundus versammelt Internationale Psychoanalyse jährlich ausgewählte Beiträge in deutscher Übersetzung.
Mit Beiträgen von Jan Borowicz, Catalina Bronstein, M. Fakhry Davids, Shmuel Erlich, Hsueh-Mei Fan, Stephen Frosh, Lucy LaFarge, Alejandra Perez, Dionne R. Powell, Luca Quagelli, Poul Rohleder und Lesley Steyn
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
Weitere Infos & Material
Einleitung
Isolde Böhme & Richard Rink
Die Zeit, in der wir leben
Rassifiziert
Psychische Folgen von transgenerationalem rassistischem Trauma
Dionne R. Powell
Ist die Psychoanalyse relevant
fu¨r den israelisch-palästinensischen Konflikt?
Shmuel Erlich
Herausforderungen bei der Aufrechterhaltung
des analytischen Rahmens während des Gazakriegs 2023/24
M. Fakhry Davids
(Un-)Sicherheit
Stephen Frosh
Mit-Menschen: Klinische und andere Geschichten
vom Erleben der Zeit
'Wir sind aus Zeit gemacht':
Widerhall und Elastizität von Zeit in der Psychoanalyse
Vom Aushandeln unterschiedlicher Zeitlichkeiten in der Sitzung
Catalina Bronstein
Zweifel bei der Beendigung von Analysen
und das innere Elternpaar
Lesley Steyn
Verlust und Gedenken
Lucy LaFarge
'Welches Baby?'
Kreative Verleugnung in zweiten Schwangerschaften –
eine schu¨tzende Parallelwelt
Alejandra Perez
Das Zusammenspiel sensorischer Verknu¨pfungen
und der damit verbundenen Öffnung hin zur Beziehung
in der klinischen Arbeit mit autistischen Kindern
Luca Quagelli
Die Couch der Paranoia
Der Schatten der Ahnen und ein verfolgendes Ich-Ideal
Hsueh-Mei Fan
Homophobie, Heteronormativität und Melancholie
Ein psychoanalytischer Essay zum Film All of Us Strangers
Poul Rohleder
Über einen Mann, der nur alle zwei Tage lebt:
The Days When I Do Not Exist (2002)
Jan Borowicz
Herausgeber*innenbeirat




