Böick / Bösch / Goschler | Das mediale Erbe der DDR | Buch | 978-3-8353-6154-6 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 2026, 280 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 230 mm

Reihe: Jahrbuch Deutsche Einheit

Böick / Bösch / Goschler

Das mediale Erbe der DDR


1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-8353-6154-6
Verlag: Wallstein Verlag GmbH

Buch, Deutsch, Band 2026, 280 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 230 mm

Reihe: Jahrbuch Deutsche Einheit

ISBN: 978-3-8353-6154-6
Verlag: Wallstein Verlag GmbH


Zur Mediengeschichte des Umbruchs von 1989 und der Transformation Ostdeutschlands

Medien prägen Umbrüche und die Erinnerung an sie. Das gilt besonders für 1989 und die Deutsche Einheit. Sie trieben den Mauerfall ebenso mit an wie die Verklärung der DDR. Wie dieser Band verdeutlicht, trugen sie zur Ausbildung einer ostdeutschen Identität bei. Die DDR-Medien verschwanden fast durchweg. Dafür entstanden neue Medien im Osten, die den Umbruch beeinflussten und den Alltag begleiteten. Wenngleich sie oft unter westdeutscher Leitung standen, setzten ostdeutsche Journalisten weiter eigene Akzente. Die Einheit ging mit einem medialen Umbruch einher. Das Internet kam auf und die Kommerzialisierung der Medien entfaltete sich. Sender des Kalten Krieges, wie der Deutschlandfunk, standen zur Disposition. Ostdeutschland wurde zu einem Experimentierfeld, das auch in den Westen hineinwirkte. Der neue Band des 'Jahrbuches Deutsche Einheit' untersucht die Gesellschaftsgeschichte der Medien. Er wählt dabei bewusst einen weiten Medienbegriff. Über Presse und Rundfunk hinaus blickt er auf die Bedeutung von Musik und des frühen Internets, auf Fotos oder Filme. Gerade bislang wenig beachtete populäre Formate, wie die hier thematisierte SUPERillu, trugen entschieden dazu bei, Vorstellungen über die DDR und die Vereinigung zu prägen.

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Weitere Infos & Material


Bösch, Frank
Frank Bösch, geb. 1969, ist Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und Professor an der Universität Potsdam. Gemeinsam mit Gideon Botsch leitet er das Projekt 'Die radikale Rechte in Deutschland, 1945-2000'.
Veröffentlichungen u. a.: Deals mit Diktaturen. Eine andere Geschichte der Bundesrepublik (2024), Zeitenwende 1979. Als die Welt von heute begann (2019).

Goschler, Constantin
Constantin Goschler, Professor für Zeitgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum. Im Rahmen seiner Studien zur Zeitgeschichte hat er u. a. zur Geschichte des Bundesamtes für Verfassungsschutz, der Wiedergutmachung in der Bundesrepublik und der Geschichte der Transformation in Ostdeutschland geforscht.
Veröffentlichungen u.a.: Europäische Zeitgeschichte seit 1945 (Hg. zus. mit Rüdiger Graf, 2010); 'Wiedergutmachung. Westdeutschland und die Verfolgten des Nationalsozialismus, 1945-1954' (2002); 'Rudolf Virchow. Mediziner, Anthropologe, Politiker' (2002)

Jessen, Ralph
Ralph Jessen, em. Professor für Neuere Geschichte an der Universität zu Köln. Seine Arbeitsgebiete sind die deutsche und europäische Zeitgeschichte, Universitätsgeschichte und Probleme der Sozialgeschichte des 19. Jahrhunderts.

Böick, Marcus
Marcus Böick, Assistant Professor in Modern German History an der University of Cambridge und Fellow am Kings College Cambridge. Er forscht zur deutschen und europäischen Zeitgeschichte, Geschichte der Transformation nach 1990 sowie zur Sicherheitsgeschichte im 20. Jahrhundert.
Veröffentlichungen u. a.:

Studie zur Wahrnehmung und Bewertung der Arbeit der Treuhandanstalt (Mitautor, 2017); Themenheft 'Vermarktlichung' der Zeithistorischen Forschungen (2015); Aus einem Land vor unserer Zeit. Eine Lesereise durch die DDR-Geschichte (2012).



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