Befunde im vereinten Deutschland
Buch, Deutsch, 218 Seiten, Format (B × H): 157 mm x 237 mm, Gewicht: 497 g
ISBN: 978-3-412-20885-1
Verlag: Böhlau
Gerechtigkeit sollte Maßstab und Ziel von politischem Handeln darstellen. Tatsächlich dürfte es sich um einen der am häufigsten gebrauchten Begriffe in der politischen Umgangssprache handeln. Aber ist Gerechtigkeit generell machbar? Was heißt gerechte Politik? Wie lässt sie sich beim Zusammenwachsen von Ost- und Westdeutschland herstellen? Ist der Wohlstand der alten Bundesrepublik ein geeigneter Maßstab für Gerechtigkeit? Oder brauchen wir einen neuen, gesamtdeutschen Blick auf diesen Wert? Diese Fragen werden in dem vorliegenden Band zur Diskussion gestellt. Mit Beiträgen von Hans Maier, Hans-Joachim Veen, Ulrich Blum, Thorsten Faas, Gert Pickel, Martin Lendi sowie einem Gespräch zwischen Bernhard Vogel und Arnold Vaatz.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Philosophie Sozialphilosophie, Politische Philosophie
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Politikwissenschaft Allgemein Politische Theorie, Politische Philosophie
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Politikwissenschaft Allgemein Politische Studien zu einzelnen Ländern und Gebieten
Weitere Infos & Material
Inhalt
Vorwort der Herausgeber
Michael Borchard, Thomas Schrapel
„Gerechtigkeit“ – Philosophie als Anleitung zur Politik
Hans Maier
Historische Voraussetzungen des Sozialstaats in Deutschland (2002)
Hans-Joachim Veen
Deutschlands „innere Einheit“ – neuer Gemeinschaftsmythos oder pluralistische Demokratie?
Ulrich Blum
Aufbau Ost – eine „gerechte“ Investition
Martin Lendi
Zweckmäßiges, Gebotenes, Gerechtes – als Maßstäbe staatlichen Handelns
Gert Pickel
Gerechtigkeit und Politik in der deutschen Bevölkerung – die Folgen der Wahrnehmung von Gerechtigkeit für die politische Kultur im vereinten Deutschland
Thorsten Faas
Arbeitslosigkeitserfahrungen in Ost- und Westdeutschland
Gespräch zwischen Bernhard Vogel und Arnold Vaatz Autorenverzeichnis




