Borchert | Mara | Buch | 978-3-89876-505-3 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 192 Seiten, PB, Format (B × H): 124 mm x 200 mm

Reihe: Husum-Taschenbuch

Borchert

Mara

Eine Malerin zwischen Riga, Paris, Moskau, München und Berlin
1. Auflage 2010
ISBN: 978-3-89876-505-3
Verlag: Husum Druck- und Verlagsgesellschaft

Eine Malerin zwischen Riga, Paris, Moskau, München und Berlin

Buch, Deutsch, 192 Seiten, PB, Format (B × H): 124 mm x 200 mm

Reihe: Husum-Taschenbuch

ISBN: 978-3-89876-505-3
Verlag: Husum Druck- und Verlagsgesellschaft


Sie ist schön, eigensinnig, fleißig und begabt: Eva-Margarete Borchert, Pseudonym „Mara“, reist 1896 nach dem Kunststudium mit dem Lehramtsdiplom aus St. Petersburg in der Tasche ganz allein nach Paris. Sie verlässt Riga, ihr wohlsituiertes Elternhaus und ihre vielköpfige Familie, um dort ihre Studien zu vervollständigen. Anfangs kopiert sie im Louvre alte Meister, wird dann an der nur von Damen besuchten Akademie Vittie aufgenommen, an der namhafte französische Künstler lehren. Dort und an der Akademie Colarossi arbeitet sie, jetzt mit eigenem Atelier, weiter und studiert als eine der ersten Frauen nach deren Zulassung 1897 an der École des Beaux-Arts. Es folgt die Studienzeit in München. Nach ihrer Rückkehr nach Riga bekommt sie einen Lehrauftrag an der dortigen Akademie und übernimmt die Leitung der Porträtklasse. Es kommt zu Begegnungen u. a. mit Beckmann, Liebermann, später mit Anders Zorn und Carl Larsson, schließlich besucht sie Privatateliers bekannter Künstler, z. B. von Matisse und Picasso in Paris mit ihrem Mann Prof. Bernhard Borchert 1908, mit dem sie dann noch den dortigen Salon mit Bildern beschickt. Das Leben in Paris, Weltausstellung, Italienreise, Leben in Riga, Flucht, Hungersnot in Moskau, zwei Weltkriege, dazwischen die Zeit in Berlin mit der Olympiade 1936 werden beschrieben. Eine Zeitreise durch Kriegsjahre, Entwurzelungen, Entbehrungen, Neuanfänge: Stationen dieser früh emanzipierten Frau, die über lange Zeit ihre ganze Familie mit ihrer Kunst über Wasser hält. Dieses Buch ist ein lebendiges Selbstzeugnis der Deutsch-Baltin, Europäerin und Malerin „Mara“.

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Weitere Infos & Material


Die Herausgeberin Brigitta Borchert wurde 1940 in Berlin geboren und wuchs als Enkelin von Eva-Margarete Borchert in einer großen Künstlerfamilie auf. 1958–1962 Studium der Malerei sowie angewandter und experimenteller Grafik an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin bei Prof. Helmut Lortz. Seit 1991 gehört sie zum Kreis der „Norddeutschen Realisten“. Ihre Werke sind in Museen, öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.



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