Borneman | Die Ur-Szene | Buch | 978-3-596-30571-1 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 428 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 190 mm, Gewicht: 471 g

Borneman

Die Ur-Szene

Das prägende Kindheitserlebnis und seine Folgen
1. Auflage 2015
ISBN: 978-3-596-30571-1
Verlag: Fischer Taschenbuch

Das prägende Kindheitserlebnis und seine Folgen

Buch, Deutsch, 428 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 190 mm, Gewicht: 471 g

ISBN: 978-3-596-30571-1
Verlag: Fischer Taschenbuch


›Die Ur-Szene‹ befaßt sich mit einer Frage, die weder in der Psychoanalyse noch in der Soziologie bis zum ersten Erscheinen des Buches 1977 je gestellt worden war: 'Gibt es außer den akzeptierten Lehrmeinungen, daß positive Kindheitserfahrungen zur erfolgreichen Integration in die Gesellschaftsordnung und negative zum Scheitern dieser Integration und damit zur Neurose führen, auch eine dritte Möglichkeit? Nämlich die, daß verweigerte Integration zu einer anderen und möglicherweise verläßlicheren Ich-Stabilität führen kann?'
Es geht also um die psychischen Ursachen der Gesellschaftsveränderung. Zu diesem Zweck analysiert der Autor Ernest Borneman die Kindheitserfahrungen derjenigen Individuen, die sich trotz lebenslangen Widerstands gegen die Mächtigen, trotz Armut, Exil und Gefängnis, ein gewisses Maß an psychischer Stabilität erhalten haben.
(Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)

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Borneman, Ernest
Ernest Borneman, 1915 in Berlin geboren, 1995 in Oberösterreich gestorben, hat ein ereignisreiches, aufregendes Leben geführt. Er war Anthropologe, Psychoanalytiker, Filmemacher, Krimiautor (veröffentlichte u. a. unter dem Namen Cameron McCabe), Jazzkritiker und Sexualforscher. Er hat in England und Amerika Archäologie, Frühgeschichte, Sozial- und Kulturanthropologie und Ethnoanalyse studiert. Er kannte noch Wilhelm Reich, mit dem er in Berlin zusammengearbeitet hat. Nach dem Krieg lehrte Borneman an Universitäten in Deutschland und Österreich Sexualwissenschaft. Mehr als 30 Jahre lang erforschte er die Kindersexualität. Seine Bücher haben ihn bekannt gemacht, vor allem ›Das Patriarchat‹, sein Opus magnum, erstmals 1975 bei S. Fischer erschienen. 1990 erhielt Borneman von der Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung die Magnus-Hirschfeld-Medaille für Sexualwissenschaft.

Ernest BornemanErnest Borneman, 1915 in Berlin geboren, 1995 in Oberösterreich gestorben, hat ein ereignisreiches, aufregendes Leben geführt. Er war Anthropologe, Psychoanalytiker, Filmemacher, Krimiautor (veröffentlichte u. a. unter dem Namen Cameron McCabe), Jazzkritiker und Sexualforscher. Er hat in England und Amerika Archäologie, Frühgeschichte, Sozial- und Kulturanthropologie und Ethnoanalyse studiert. Er kannte noch Wilhelm Reich, mit dem er in Berlin zusammengearbeitet hat. Nach dem Krieg lehrte Borneman an Universitäten in Deutschland und Österreich Sexualwissenschaft. Mehr als 30 Jahre lang erforschte er die Kindersexualität. Seine Bücher haben ihn bekannt gemacht, vor allem ›Das Patriarchat‹, sein Opus magnum, erstmals 1975 bei S. Fischer erschienen. 1990 erhielt Borneman von der Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung die Magnus-Hirschfeld-Medaille für Sexualwissenschaft.



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