Braun / Dietze | Löwentochter | Buch | 978-3-8353-6155-3 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 350 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 222 mm

Braun / Dietze

Löwentochter

Biographische Recherchen zu Ruth Diederichs
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-8353-6155-3
Verlag: Wallstein Verlag GmbH

Biographische Recherchen zu Ruth Diederichs

Buch, Deutsch, 350 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 222 mm

ISBN: 978-3-8353-6155-3
Verlag: Wallstein Verlag GmbH


Das erste Buch über Ruth Diederichs – ein Leben zwischen Heimatkunst, Lebensreform und den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts

Ruth Diederichs (1899–1984) war die 'Löwentochter' des Verlegers Eugen Diederichs und der Schriftstellerin Helene Voigt-Diederichs. Sie wuchs in Jena in einer intellektuell-künstlerischen Atmosphäre auf, die von den Idealen der Lebensreform geprägt war. Ihre Jugend fiel in die Zeit des Ersten Weltkriegs und war überschattet von der Trennung ihrer Eltern. Ihrer Selbstwahrnehmung zufolge fiel es ihr schwer, einen Weg ins Leben zu finden – in einem Geflecht enger und doch brüchiger Beziehungen. Schließlich arbeitete sie im Verlag mit, dessen Teilhaberin sie war. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb sie bei ihrer Mutter und ihrer Stiefmutter Lulu von Strauß und Torney in Jena.
Ausgehend vom aktuellen Stand der Geschichts- und Literaturwissenschaft unternehmen die Autorinnen und Autoren Recherchen zu Ruth Diederichs Leben und zeichnen daraus eine Biographie in Beziehungen nach. Eine Vielzahl von Quellen in Jena, Marbach, Kiel, Hannover, Göttingen und Berlin – vor allem Briefe und Fotografien – sind dafür erschlossen und ausgewertet worden. Sie legen die Spuren einer Frau frei, die unscheinbar und zugleich vielschichtig erscheint und deren Leben vom Kaiserreich über die verschiedenen politischen Umbrüche des 20. Jahrhunderts bis in die frühen 1980er Jahre von den Zeitläufen der deutschen Geschichte bestimmt war.

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Weitere Infos & Material


Braun, Peter
Peter Braun, geb. 1961, lehrt Literaturwissenschaft und Schreiben an der Universität Jena. Ihn interessieren die Grenzformen des Literarischen wie der Essay oder das dokumentarische Erzählen. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf den Beziehungen der Literatur zu visuellen Medien, vor allem zur Malerei und zur Fotografie. Im Zentrum seiner Forschungen steht jedoch das Verhältnis der Literatur zur Ethnologie.
Veröffentlichungen u. a.: Ilse Schneider-Lengyel. Fotografin, Ethnologin, Dichterin. Ein Porträt (2019); Ins Innere. Annäherungen an Franz Fühmann (2016, hg. mit Martin Straub; Hilbigs Bilder. Essays und Aufsätze (2013,hg. mit Stephan Pabst)

Dietze, Carola
Carola Dietze, geb. 1973, Inhaberin des Lehrstuhls für Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts am Historischen Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Studium der Geschichte, Soziologie, Philosophie und Slawistik an den Universitäten in Göttingen, Cambridge, Groningen und St. Petersburg. Von 1999 bis 2004 Doktorandin am Max-Planck-Institut für Geschichte und Stipendiatin der Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung. 2005 Promotion an der Georg-August-Universität Göttingen, 2005 bis 2006 Postdoktorandin im Graduiertenkolleg 'Transnationale Medienereignisse von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart' der Justus-Liebig-Universität Gießen. Von 2006 bis 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin am German Historical Institute Washington D.C.; 2006 wurde sie mit dem Hedwig-Hintze-Preis ausgezeichnet.



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