Brinkmann | Die Butter vom Brot | Medienkombination | 978-3-939927-05-1 | www.sack.de

Medienkombination, Deutsch, 428 Seiten, Paperback im Schuber, Format (B × H): 107 mm x 177 mm, Gewicht: 472 g

Brinkmann

Die Butter vom Brot

Gesellschaftsroman
Erscheinungsjahr 2011
ISBN: 978-3-939927-05-1
Verlag: Eichenspinner Verlag

Gesellschaftsroman

Medienkombination, Deutsch, 428 Seiten, Paperback im Schuber, Format (B × H): 107 mm x 177 mm, Gewicht: 472 g

ISBN: 978-3-939927-05-1
Verlag: Eichenspinner Verlag


Nach vier Jahrzehnten Arbeit im Zeichen der Dichtkunst legt Hans Brinkmann erstmals einen Roman vor. So nimmt nicht wunder, dass man sich – im besten Sinne – auf einiges gefasst machen kann: die virtuose Akribie des Lyrikers in beißende Rollenprosa gegossen. In ungewöhnlicher Montage-Technik, mit messerscharfem Blick für all das, was bei uns im Argen liegt, liefert der Autor ein bitterböses und zugleich höchst unterhaltsames Gesellschaftsporträt ab. Zu Wort kommen sie alle; die Typen, die uns umgeben, von denen wir lesen, hören, reden, die wir treffen, die wir sind: Rentner und frustrierte Alleinerziehende, Finanzhaie und Schlägertypen, Neonazis und Schriftsteller, Ex-, Alt- und Möchtegernlinke, Sozis und Prügelknaben, Borderliner und Liberale, Christdemokraten und Künstler, Normalos und gläserne Menschen.
Böse Zungen in bester Gesellschaft!

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Zielgruppe


anspruchsvolle Leserschaft


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Erzählung:

Ein Mensch mit Migrationshintergrund begegnet einem anderen mit Frustrationsvordergrund. Es kommt aber zu keinem Konflikt. Als ob sie einander gar nicht wahrnähmen, laufen sie aneinander vorbei. Lass dich nicht täuschen! – Sie nehmen einander tatsächlich nicht wahr. Der den nicht. Und schon gar nicht der den. Sie sind beide schon lange dahin gegangen, wo hier anscheinend jeder hingehört: in sich. Sie sind integriert.
Und wenn sie irgendwann wieder herausgehen aus sich? Das muss ja jeder irgendwann: wieder raus, was dann? Ja, was weiß ich? Ich habe sie nicht da reingeschickt. Hol ich sie raus?


Hans Brinkmann (* 26. Dezember 1956 in Freiberg/Sachsen) ist studierter Museologe, freischaffender Autor, Journalist, Kunstkritiker und lebt in Chemnitz.

Seit 1976 wird eine Vielzahl seiner Gedichte in Zeitungen, Zeitschriften, Ausstellungskatalogen und Anthologien (Reclam, S. Fischer, Aufbau, u.a.) veröffentlicht. Darüber hinaus ist er mit zahlreichen Werkseinführungen, Kommentaren und Essays in Publikationen der bildenden Künste vertreten.

Auszeichnungen
1992 Stipendium der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo
2000 Gewinner des 1. Chemnitzer Poetry Slam
2004 Arbeitsstipendium des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst
2009 Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

Buchveröffentlichungen
Poesiealbum 170, 1981.
Wasserstände und Tauchtiefen. Gedichte. Verlag Neues Leben, Berlin 1985.
Federn und Federn lassen. Gedichte. Verlag Neues Leben, Berlin 1988.
Außer Trost. Gedichte und Prosa. Octopus Verlag, Berlin 1992.
Schlummernde Hunde. Gedichte. Eichenspinner Verlag, Chemnitz 2006.
knicken! gedichte. Eichenspinner Verlag, Chemnitz 2009.
Milchmädchen, rechne dich! Erzählungen. Eichenspinner Verlag, Chemnitz 2009.



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