Brunner | Gedichte | Buch | 978-3-15-019132-3 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 19132, 325 Seiten, Format (B × H): 95 mm x 147 mm, Gewicht: 137 g

Reihe: Reclams Universal-Bibliothek

Brunner

Gedichte

Auswahl. Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch
1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-15-019132-3
Verlag: Reclam Philipp Jun.

Auswahl. Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch

Buch, Deutsch, Band 19132, 325 Seiten, Format (B × H): 95 mm x 147 mm, Gewicht: 137 g

Reihe: Reclams Universal-Bibliothek

ISBN: 978-3-15-019132-3
Verlag: Reclam Philipp Jun.


Von Walther von der Vogelweide als dem größten Lyriker vor Goethe zu sprechen ist nicht falsch. Aber den Lyrikliebhabern ist Walther in der Zwischenzeit verloren gegangen, man erinnert sich allenfalls dunkel an »Ich saz uf eime steine«, vielleicht schon nicht mehr an »Owe war sint verswunden alle mine jar«. Die Auswahl von Walthers besten Liebesliedern sowie seinen politischen, zeitkritischen und satirischen Gedichten will der Erinnerung aufhelfen, und zwar mit nach den Handschriften neu edierten Texten, neuen Übersetzungen und knappen, das Verständnis erleichternden Kommentaren. Leichter ist es noch nie gewesen, Walther kennenzulernen.

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Weitere Infos & Material


Vorwort
Verzeichnis der Handschriften und der Handschriftensiglen
Zeittafel

Sangsprüche
Sprüche für und an König Philipp von Schwaben
Sprüche an Kaiser Otto IV.
Sprüche gegen Papst Innozenz III. und den Klerus
Sprüche an und für Kaiser Friedrich II.
Sprüche an und über Fürsten
Persönliches
Religiöse und lehrhafte Sprüche

Lieder
Liebeslieder
Das Preislied
Liebe, höfische Kultur, Zeitkritik
Winter- und Sommerlieder, scherzhafte und erotische Lieder
Auseinandersetzungen mit Dichterkollegen
Kreuzzugslieder
Späte Lieder

Lesarten

Anhang
1. Zu dieser Ausgabe
1.1 Textarten
1.2 Zu den Melodien
2. Kommentar
3. Literaturverzeichnis
4. Nachwort
5. Alphabetisches Verzeichnis der Strophenanfänge
6. Konkordanz der Liednummern in den Ausgaben Brunner und Lachmann


Walther von der Vogelweide, um 1170 - um 1230. Nach eigener Angabe lernte W. in Österreich singen unde sagen. Über Geburtsort und Stand gibt es keine sicheren Angaben; ungeklärt ist, ob sein Beiname Herkunfts- oder Künstlername ist. Bis 1198 war er dem Hof des Babenberger Herzogs Friedrich I. in Wien verbunden; nach dem Tod seines Gönners verließ er Wien und hielt sich - wie sich aus seiner Sangspruchdichtung schließen lässt - an den Höfen des Stauferkönigs Philipp (1198- 1201) und des Welfen Otto IV. (1212/13) sowie im Umkreis Kaiser Friedrichs II. (ab etwa 1213), dem er in einem Spruch um 1220 für ein Lehen dankte, und verschiedener Fürsten- und Adelshöfe (z. B. bei Hermann v. Thüringen) auf. Der einzige sichere außerliterarische Beleg zeigt ihn in der Umgebung des Bischofs von Passau, Wolfger v. Erla, der Walthero cantori de Vogelweide am 12. 11. 1203 bei Zeiselmauer (in der Nähe Wiens) fünf große Schillinge für einen Pelzrock auszahlte. Nach einer Notiz in einer Handschrift des 14. Jh.s soll W. im Kreuzgang des Würzburger Stifts Neumünster begraben sein. W. war bereits im Mittelalter als größter dt. Minnesänger und Sangspruchdichter anerkannt. Er führte die Spruchdichtung an das formale Niveau des Minnesangs heran, erweiterte das traditionelle moralisch-di



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