Buch, Deutsch, 236 Seiten, Format (B × H): 175 mm x 246 mm, Gewicht: 647 g
Reihe: Das Mittelalter. Perspektiven mediävistischer Forschung 22
Zur kulturellen Aushandlung von Falschheit in politischen, religiösen und literarischen Diskursen
Buch, Deutsch, 236 Seiten, Format (B × H): 175 mm x 246 mm, Gewicht: 647 g
Reihe: Das Mittelalter. Perspektiven mediävistischer Forschung 22
ISBN: 978-3-96822-205-9
Verlag: Heidelberg University Publishing
Das ‚postfaktische Zeitalter‘ sowie eine neuartige Bedrohung durch unkontrollierbare Fake News sind seit einigen Jahren zentrale Bestandteile von Gegenwartsdiagnosen. Die Frage, wie historisch neuartig die damit verbundenen Phänomene tatsächlich sind, ist jedoch umstritten. Der vorliegende Band, der Beiträge aus der Geschichts- und der Literaturwissenschaft vereint, möchte eine grundlegende Klärung im Hinblick darauf leisten, ob bzw. in welcher Hinsicht von Fake News im Mittelalter die Rede sein kann. In einer theoretischen Einführung und anhand von Fallbeispielen wird untersucht, inwieweit sich strukturelle Analogien für die Konstellation von Phänomenen, die aktuell als Fake News bezeichnet werden, im europäischen Mittelalter ausmachen lassen und wo die heuristischen Grenzen eines solchen Anachronismus liegen.




