Buch, Deutsch, 162 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 245 g
Reihe: Psychoanalytische Pädagogik
Zur Professionalisierung Sozialer Arbeit mit traumatisierten Menschen
Buch, Deutsch, 162 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 245 g
Reihe: Psychoanalytische Pädagogik
ISBN: 978-3-8379-3501-1
Verlag: Psychosozial Verlag GbR
Birgit Bucher diskutiert gleichermaßen wissenschaftstheoretisch wie anwendungsbezogen, inwiefern die in der traumapädagogischen Praxis als zentral geltenden Konzepte durch eine explizit psychoanalytische bzw. psychoanalytisch-pädagogische Fundierung an Gehalt und Tiefendimension gewinnen können. Sie zeigt, wie insbesondere die den Frühen Dialog beschreibenden, interaktionellen Konzepte Holding, Containment und Mentalisierung sowie die für die psychoanalytische Theoriebildung und Methodik zentralen Konzepte Übertragung und Gegenübertragung, Wiederholungszwang und Szenisches Verstehen für die Traumapädagogik genutzt werden können. Praxisnah und anhand von Fallbeispielen skizziert die Autorin den Nutzen der Integration psychoanalytisch-pädagogischer Wissensbestände in die traumapädagogische Aus- und Weiterbildung.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Sozialwissenschaften Psychologie Psychologie / Allgemeines & Theorie Psychologische Theorie, Psychoanalyse
- Sozialwissenschaften Pädagogik Pädagogik Philosophie der Erziehung, Bildungstheorie
- Medizin | Veterinärmedizin Medizin | Public Health | Pharmazie | Zahnmedizin Medizinische Fachgebiete AINS Traumatologie
- Sozialwissenschaften Soziologie | Soziale Arbeit Soziale Arbeit/Sozialpädagogik
Weitere Infos & Material
Vorwort
Barbara Neudecker
1 Einleitung
2 Trauma im psychosozialen Kontext
Zugänge von Traumapädagogik,
Psychoanalyse und Psychoanalytischer Pädagogik
2.1 Trauma als Gegenstand:
Die Etablierung der Traumapädagogik
als eine Fachrichtung mit hoher Praxisorientierung
2.1.1 Entstehung, Selbstverständnis und zentrale Konzepte
der Traumapädagogik
2.1.2 Der Traumabegriff der Traumapädagogik
in ausgewählten Monografien, Periodika und Sammelbänden
2.1.3 Traumapädagogische Diagnostik
2.1.4 Psychoanalytisch-pädagogische Zugänge der Traumapädagogik
2.2 Trauma in der Psychoanalyse
2.2.1 Die Anfänge psychoanalytischer Traumatheorie:
Entwicklung eines psychoökonomischen Trauma-Modells
2.2.2 Vom psychoökonomischen
zum objektbeziehungstheoretischen Trauma-Modell
2.2.3 Neuere traumabezogene Konzepte und Schlussfolgerungen
aus den Erkenntnissen der Fru¨hentwicklung
2.3 Trauma im theoretischen Fokus
von Psychoanalytischer Pädagogik
2.3.1 Anwendung der Psychoanalyse in der Pädagogik?
2.3.2 Ist die Psychoanalytische Pädagogik nicht eigentlich
im Kern schon eine Form der Traumapädagogik?
3 Perspektiverweiterung traumapädagogischer Konzepte
durch die Psychoanalyse
Psychoanalytisch fundierte Traumapädagogik
3.1 Das Konzept von Übertragung und Gegenu¨bertragung
und die Projektive Identifizierung als Entwicklungsraum
3.2 Das Konzept des Guten Grundes durch
Szenisches Verstehen und Fördernden Dialog vertiefen
3.3 Das Konzept des Sicheren Ortes in seiner Tragfähigkeit
durch Optimalstrukturierung, Holding
und Containing stärken
4 Schlussfolgerungen fu¨r Aus- und Weiterbildung
zur Professionalisierung Sozialer Arbeit
mit traumatisierten Menschen
4.1 Chancen und Grenzen der Integration
psychoanalytisch-pädagogischer Wissensbestände
in die traumapädagogische Aus- und Weiterbildung
4.2 Gruppenanalytische Selbsterfahrung
zur Förderung der Selbstreflexivität
4.3 Szenisches Verstehen
als psychoanalytisch orientierte Selbstreflexion
4.4 Professionelles Arbeiten in und an Grenzen:
Szenisches Verstehen eines Fallberichtes
4.5 Schlussbemerkung
Literatur
Danksagung




